Bachelorstudium

Clinical Engineering

berufsbegleitend

 

Clinical Engineering

Das Gesundheitswesen ist ohne das perfekte Zusammenspiel vieler technischer Systeme nicht mehr denkbar. Gesundheitseinrichtungen benötigen daher immer wieder Expert*innen, die technische Systeme konzipieren, den Betrieb kontrollieren und vor allem deren Sicherheit gewährleisten. Das Studium bildet Sie sehr umfassend zu Krankenhaustechniker*innen aus. Sie koordinieren und optimieren technische Projekte und Prozessabläufe in der spezifischen Sparte der Gesundheitseinrichtungen und leisten damit einen wesentlichen Beitrag für einen reibungslosen Ablauf des Betriebs.

Department
Technik
Thema
Technologien
Umwelt

Highlights

  • Schwerpunkte Technische Infrastruktur und Gebäudeautomatisierung im Gesundheitswesen sowie Medizintechnik

  • kombiniert mit Projekt- und Prozessmanagement

  • hoher Anspruch an Qualitätssicherung, Patient*innensicherheit und -komfort

     

    Facts

    Abschluss

    Bachelor of Science in Engineering (BSc)

    Studiendauer
    6 Semester
    Organisationsform
    berufsbegleitend

    Studienbeitrag pro Semester

    € 363,361

    + ÖH-Beitrag + ggf. Kosten für freiwillige Zusatzangebote2

    ECTS
    180 ECTS
    Unterrichtssprache
    Deutsch

    Bewerbung Wintersemester 2026/27

    01. Januar 2026 - 02. August 2026

    Studienplätze

    32

    1 Studienbeitrag für Studierende aus Drittstaaten € 727,- pro Semester. Alle Details zum Studienbeitrag in der allgemeinen Beitragsordnung.
    2 Die anfallenden Kosten sind abhängig von den gewählten Zusatzangeboten der Hochschule Campus Wien, etwa für Arbeitskleidung, Lizenzen, Tutorien oder Exkursionen.

    Perspektiven

    Alle Videos
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    Fragen rund ums Bachelorstudium Clinical Engineering

    Im Autocomplete Interview beantworten dir der Departmentleiter Andreas Posch, Studiengangsleiterin Andrea Mizelli-Ojdanic, sowie Harald Lepuschitz, Lehrender und Forschender an der Hochschule Campus Wien, die im Internet am häufigsten gesuchten Fragen zu den Studiengängen Clinical Engineering (Bachelor) und Health Tech and Clinical Engineering (Master).

    Noch Fragen? Weitere Folgen auf YouTube

    3:46

    Mit der ABZ*FiT.Frauenberatung zur Professorin an der Hochschule Campus Wien

    Vor zehn Jahren hat Eveline Prochaska das FiT-Programm abgeschlossen, nun ist sie Stiftungsprofessorin der Stadt Wien an der Hochschule Campus Wien. „Für mich persönlich war das technische Studium eine große Bereicherung für mein Leben. Ich kann nur jeder Frau, die sich für Technik interessiert, empfehlen, über ein technisches Studium nachzudenken. Ich bin der Meinung, dass man als Frau keine Angst vor der Technik haben sollte.

    3:00

    Stephanie studiert ohne Vorkenntnisse, dafür mit Begeisterung

    "Ich hatte selbst keine Vorkenntnisse, dieser Bereich hat mich immer schon gereizt", so Stephanie Furtenbach. Sie studiert Clinical Engineering im Bachelor an der Hochschule Campus Wien.

    03:33

    OP Innovation Center (OPIC)

    Unser High-Tech-Operationssaal mit Intensivstation dient der Forschung und Lehre an der Hochschule Campus Wien. Verschiedene Disziplinen forschen gemeinsam und optimieren Medizintechnik sowie Abläufe rund um den OP.

    0:30

    Vor dem Studium

    Ihr Berufswunsch ist Techniker*in und Sie möchten ihn speziell in einem medizinischen Umfeld ausüben. Deshalb ist interdisziplinäres Arbeiten genau das Richtige für Sie: Sie eignen sich im Bachelorstudium Clinical Engineering technisches Know-how an – angepasst an die spezialisierten Ansprüche von Gesundheitseinrichtungen. Die Ausbildung beinhaltet auch medizinische und wirtschaftliche Grundkenntnisse. Diese Fähigkeiten erleichtern die Definition, Wartung und Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur, gemeinsam mit dem medizinischen Fachpersonal. Teamarbeit ist Ihnen wichtig und für Sie die Voraussetzung, gemeinsam neue Ideen und Konzepte gut umzusetzen. Sie arbeiten gerne in einem sich ständig weiterentwickelnden Umfeld und richten dabei den Blick immer auf das Gesamtkonzept.

    Das spricht für Ihr Studium bei uns

    In interdisziplinären Studierenden- oder Forschungsprojekten mitarbeiten

    So sind Spaß und Erfahrung vorprogrammiert!

    Praxis am Campus

    Moderne Laborausstattung und High-Tech-Forschungsräumlichkeiten ermöglichen praxisorientierten Unterricht.

    Einzigartige Jobchancen

    Erwerben Sie bereits während Ihres Studiums zusätzliche Zertifizierungen und steigern Sie Ihren Marktwert.

    Fachliche Zugangsvoraussetzung

    Sie benötigen die allgemeine Universitätsreife, nachgewiesen durch

    • ein österreichisches Reifezeugnis (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung) oder
    • ein österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für die jeweilige Studienrichtungsgruppe oder
    • ein gleichwertiges ausländisches Zeugnis oder
    • eine Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums mit 180 ECTS-Credits an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung,

    oder eine einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen.
     

    Weiterführende Details zur Studienberechtigungsprüfung

    Informationen zur Studienberechtigungsprüfung finden Sie auf der Website Erwachsenenbildung.at des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.


    Sprachliche Zugangsvoraussetzung

    Das erforderliche Sprachniveau gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) beträgt mindestens

    • Deutsch - Niveau B2.

    Beglaubigung ausländischer Dokumente

    Bewerber*innen, deren erforderliche Urkunden zur Bewerbung nicht aus Österreich stammen, benötigen je nach Staat gegebenenfalls eine Beglaubigung, damit sie die Beweiskraft inländischer öffentlicher Urkunden haben. Informationen zu den jeweils vorgeschriebenen Beglaubigungen finden Sie hier im PDF.

    Übersetzung Ihrer Dokumente

    Für Dokumente, die weder auf Deutsch noch auf Englisch verfasst sind, ist eine Übersetzung durch eine*n allgemein beeidigte*n und gerichtlich zertifizierte*n Dolmetscher*in erforderlich. Ihre Originaldokumente sollten vor der Übersetzung alle erforderlichen Beglaubigungsstempel aufweisen, damit die Stempel ebenfalls übersetzt werden. Die Übersetzung muss mit dem Originaldokument oder einer beglaubigten Kopie fest verbunden sein.

    Online-Bewerbung – Dokumente hochladen

    Laden Sie im Zuge Ihrer Online-Bewerbung Scans Ihrer Originaldokumente inklusive aller erforderlichen Beglaubigungsvermerke hoch. Bei nicht deutsch- oder englischsprachig ausgestellten Dokumenten müssen zudem Scans von den dazugehörigen Übersetzungen hochgeladen werden. Über die Gleichwertigkeit internationaler (Hoch-)Schulabschlüsse entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung. Die Prüfung Ihrer Dokumente ist daher ausschließlich im Zuge des laufenden Bewerbungsverfahrens möglich.

    Bewerber*innen mit deutscher Fachhochschulreife

    Die deutsche Fachhochschulreife entspricht formal nicht der österreichischen allgemeinen Universitätsreife. Ob der Zugang zum Bachelorstudium über eine einschlägige berufliche Qualifikation möglich ist und welche Zusatzprüfungen dafür abzulegen sind, entscheidet die Studiengangs- bzw. Studienprogrammleitung nach Überprüfung der Bewerbungsunterlagen im Zuge des Aufnahmeverfahrens. Bitte wählen Sie in Ihrer Online-Bewerbung beim Auswahlfeld „Fachliche Zugangsvoraussetzung“ den Punkt „Ausländische beschränkte Reifeprüfung“ aus.

    Ihr Weg zum Studium an der Hochschule Campus Wien beginnt mit der Registrierung auf unserer Bewerbungsplattform. In Ihrem Online-Account können Sie direkt mit der Bewerbung starten oder einen Reminder aktivieren, wenn die Bewerbungsphase noch nicht begonnen hat.

    Dokumente für Ihre Online-Bewerbung

    Identitätsnachweis

    • Reisepass oder
    • Personalausweis oder
    • österreichischer Führerschein (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich) oder
    • Aufenthaltstitel (Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich)

    Nachweis über eine Namensänderung, falls zutreffend

    • z.B. Heiratsurkunde

    Fachliche Zugangsvoraussetzung zum Bachelorstudium

    Die fachliche Zugangsvoraussetzung ist die allgemeine Universitätsreife oder eine einschlägige berufliche
    Qualifikation, nachgewiesen durch:

    • österreichisches Reifezeugnis (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung) oder
    • österreichisches Zeugnis über die Zuerkennung der Studienberechtigung für die jeweilige Studienrichtungsgruppe oder
    • gleichwertiges ausländisches Zeugnis oder
    • Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums mit 180 ECTS-Credits an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder
    • Nachweis über eine einschlägige berufliche Qualifikation

    Wenn Sie aktuell noch keinen Nachweis haben, laden Sie bitte Ihr vollständiges Zeugnis (alle Seiten) der zuletzt abgeschlossenen Schulstufe hoch.


    Deutsch Niveau B2 - Sprachnachweis

    Für die Zulassung sind Deutschkenntnisse auf zumindest Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachzuweisen.

    Als Nachweis gilt:

    • Reifezeugnis einer deutschsprachigen Schule
    • Abschluss eines mindestens dreijährigen deutschsprachigen Studiums
    • Ergänzungsprüfung Vorstudienlehrgang - Deutsch B2
    • Deutsch-Zertifikat (nicht älter als 3 Jahre), zum Beispiel:
      • Österreichisches Sprachdiplom Deutsch: ÖSD Zertifikat B2
      • Goethe Institut: Goethe Zertifikat B2
      • telc: Deutsch B2
      • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienwerber*innen: DSH-2
      • Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz: DSD II
      • Test Deutsch als Fremdsprache (Test DaF): Niveau TDN 4 in allen Teilen
      • Sprachenzentrum der Universität Wien: Kurs und erfolgreich abgelegte Prüfung auf Niveau B2
    • Nachweise über ein höheres Sprachniveau gelten ebenfalls

    Tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch


    Zusatzqualifikationen und spezifische Zusatzausbildungen, falls vorhanden


    Beglaubigungen und Übersetzungen, falls zutreffend

    • Details im Reiter "Ausländische Dokumente und Abschlüsse"

    Ihre Bewerbung ist gültig, wenn Sie die erforderlichen Unterlagen vollständig hochgeladen haben. Sollten Sie zum Zeitpunkt Ihrer Online-Bewerbung noch nicht über alle Dokumente verfügen, reichen Sie diese bitte umgehend nach Erhalt per E-Mail an die Administration Ihres Studienprogramms nach.

    Nach Abschluss Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit Informationen zum weiteren Ablauf.

    waff Vorqualifizierung

    Berufsbegleitender Vorqualifizierungkurs des Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) im Rahmen der Ausbildungsinitiative für Frauen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Technik.

    Kursdetails und Anmeldung

    Das Aufnahmeverfahren umfasst einen schriftlichen Test und ein Gespräch mit der Aufnahmekommission. 

    • Ziel
      Ziel ist es, jenen Personen einen Studienplatz anzubieten, die das mehrstufige Aufnahmeverfahren mit den besten Ergebnissen abschließen. Die Testverfahren orientieren sich an den Fähigkeiten, die für den angestrebten Beruf erforderlich sind.
    • Ablauf
      Der schriftliche Aufnahmetest beinhaltet eine Reihe von Testanforderungen und überprüft Ihr logisches Denkvermögen und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse. (Dauer: ca. 60 Minuten)
      Danach führen alle Bewerber*innen ein mündliches Bewerbungsgespräch, in dem Sie Feedback zu den Ergebnissen des schriftlichen Tests bekommen. Darüber hinaus beantworten Sie Fragen zu Ihrer Person und erläutern Ihre Motivation für die Studienwahl. (Dauer des Gesprächs: ca. 20 Minuten)
      Wenn Sie das geforderte Einstiegsniveau für das Studium noch nicht erreicht haben, erhalten Sie nach der Aufnahme Empfehlungen, wie Sie sich fachspezifisch am besten vorbereiten können.
    • Kriterien
      Die Aufnahmekriterien sind ausschließlich leistungsbezogen. Für die schriftlichen Testergebnisse und das mündliche Bewerbungsgespräch erhalten Sie Punkte. Daraus ergibt sich die Reihung der Kandidat*innen. Geographische Zuordnungen der Bewerber*innen haben keinen Einfluss auf die Aufnahme. Die Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein.
      Der Gesamtprozess sowie alle Testergebnisse und Bewertungen des Aufnahmeverfahrens werden nachvollziehbar dokumentiert und archiviert.

    Berufsbegleitend studieren mit dem waff-Stipendium für Frauen

    Der waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds unterstützt Frauen, die berufsbegleitend in den Bereichen Digitalisierung, Technik und Ökologie studieren wollen. Unter anderem wartet ein Stipendium in Höhe von 12.000 Euro für ein Bachelor- und 9.000 Euro für ein Masterstudium auf Sie. Detaillierte Informationen und Voraussetzungen finden Sie auf der Website des waff: waff – Frauen, Beruf und Studium

    Für weitere Förderungsmöglichkeiten besuchen Sie unsere Seite Förderungen und Stipendien.

    Der Termin für das Auswahlverfahren wird den Bewerber*innen zeitgerecht von der Administration des Studiengangs per Mail kommuniziert.

    In unserer Online-Infosession stellen wir Ihnen den Bachelorstudiengang Clinical Engineering vor. Sie erhalten einen Überblick über die Studieninhalte und erfahren mehr über Ihre Karrierechancen.

    • 23.4.2026, 16.00-16.45
    • 18.6.2026, 16.00-16.45

     Zoom Link für alle Online Infosessions (Meeting-ID 950 9238 9885, Kenncode 475069)

    Weitere Termine für unsere Online-Infosessions vie Zoom sowie die benötigten Zugangsinformationen (Zoom-Link) finden Sie in den unten aufgelisteten Events.

    Es sind noch Fragen zum Studium offen geblieben?

    Dann vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Administration ce@hcw.ac.at und Sie erhalten einen persönlichen Beratungstermin.


    Im Studium

    Wir bieten Ihnen ein interdisziplinäres Studium, das die beiden Wachstumsbereiche Technik und Gesundheit miteinander verschränkt und Sie perfekt auf die Praxis vorbereitet. Bei Laborarbeiten bieten sich Ihnen viele Gelegenheiten, die Anforderungen des Berufsfeldes kennenzulernen und konkrete Aufgabenstellungen durchzuspielen. Interdisziplinäre Projekte sind Teil der Forschungsstrategie unserer Hochschule. Als Studierende*r sind Sie dabei, die Forschung in fachübergreifenden Projekten an der Schnittstelle von Technik und Gesundheit voranzutreiben. Das hilft Ihnen wiederum in der Praxis, wenn Sie auf ihre daraus gewonnenen und wissenschaftlich abgesicherten Kenntnisse aufbauen können.

    Auf unserem Firmentag Technik am Hauptstandort der Hochschule sind eine Reihe interessanter Unternehmen und Kooperationspartner*innen vertreten. Nutzen Sie die Zeit zwischen Ihren Lehrveranstaltungen, für Ihre berufliche Zukunft wichtige Kontakte zu knüpfen und mit potenziellen Arbeitgeber*innen ins Gespräch zu kommen.
    Wenn Sie Ihre Ideen in spannenden Projekten verwirklichen möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei und bitten Sie damit auch vor den Vorhang: In unserem Campus Innovation Lab am Open House oder der BeSt Messe stellen wir die besten Projekte für eine breite Öffentlichkeit aus.

    Praxisnähe ist auch garantiert, wenn wir mit hochkarätigen Expert*innen einen unserer frei zugänglichen Vortragsabende im Rahmen der Campus Lectures veranstalten.

    Das Bachelorstudium Clinical Engineering ist österreichweit die erste akademische Ausbildung für die Koordination von technischen Systemen im Gesundheitswesen. Der Themenmix zwischen Kenntnissen über Medizintechnik, Elektro-, Installationstechnik, Informationstechnologie, Gebäudeautomatisierung inkl. Heizung-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sowie medizinische Grundlagen, ergänzt um Projekt- und Prozessmanagementkenntnisse, ist ideal für Ihren vielseitigen Einsatz im Gesundheitswesen. In zahlreichen Laborübungen während Ihres Studiums arbeiten Sie an konkreten Fallbeispielen, mit denen Sie in Ihrer Berufsausübung konfrontiert werden. Jedes Semester setzen Sie sich als Teil eines Projektteams mit  verschiedenen Aufgabenstellungen auseinander. Sie konzipieren mit Ihrem Team beispielsweise die Einrichtung und die technische Versorgung einer Arztpraxis oder einer Abteilung in einem Krankenhaus.

    Beginnend bei der Planung, begleiten Sie die Bauphase einschließlich der notwendigen Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallation und berücksichtigen auch die dafür notwendigen Informationstechnologien. Zusätzlich planen Sie die optimale  medizintechnische Ausstattung, basierend auf den Anforderungen des medizinischen Fachpersonals. Um die einwandfreie Funktion der technischen Infrastruktur sicherzustellen, konzipieren Sie die Wartungs- und Instandhaltungsstruktur und setzen diese erfolgreich um. Mit diesem Know-how und einem hohen Qualitäts- und Kostenbewusstsein sind Sie als Absolvent*in in unterschiedlichsten operativen Bereichen der Gesundheitsversorgung einsetzbar.

    Im Bachelorstudium Clinical Engineering erwerben Sie neben umfangreichen technischen Kenntnissen auch medizinische Grundlagen sowie Know-how im Prozess- und Projektmanagement.

    • Die ersten beiden Semester des Bachelorstudiums vermitteln Ihnen technische Grundlagen in den Bereichen Bau-, Elektro-, Haus- und Installationstechnik sowie Energieversorgung und der IT Netzwerktechnik.
    • In den Semestern drei und vier stehen neben Informationstechnologie, Datenbanken, Facility Management und Leittechnik auch Projekt- und Prozessmanagementmethoden sowie medizinische Grundlagen aus den Gebieten Anatomie, Hygiene und Medizintechnik im Mittelpunkt.
    • Die letzten beiden Semester konzentrieren sich auf die Betriebs- und Personalführung und auf rechtliche Grundlagen im Gesundheitswesen. In diesem Zeitraum verfassen Sie auch Ihre wissenschaftlichen Arbeiten und absolvieren Ihr Fachpraktikum im medizinischen Umfeld. Wenn Sie bereits einschlägig berufstätig sind, können Sie sich dies anrechnen lassen.
     

    Stimmen von Absolvent*innen

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    Portrait Mirjam Bodenstorfer

    “An der Technik finde ich spannend, dass es so unendlich viele Möglichkeiten gibt. Wenn etwas noch nicht existiert, dann können wir es bauen. Clinical Engineering vereint die Medizin und die Technik. Dafür habe ich mich immer schon interessiert.”

    Mirjam Bodenstorfer hat Clinical Engineering studiert.

     

    Lehrveranstaltungsübersicht

    Modul Angewandte Mathematik und Elektrotechnik

    Angewandte Mathematik und Elektrotechnik

    6.5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen beherrschen zentrale mathematische Konzepte wie Zahlensysteme, Funktionen, lineare Gleichungssysteme, Geometrie und Trigonometrie und setzen diese gezielt ein, um technische Fragestellungen zu analysieren und Modelle zu entwickeln.

    • Die AbsolventInnen nutzen komplexe Zahlen, Folgen und Reihen zur Beschreibung elektrischer und dynamischer Prozesse und können daraus Schlüsse über das Verhalten technischer Systeme in Praxiszusammenhängen ziehen.

    • Die AbsolventInnen beschreiben elektrische und magnetische Felder sowie physikalische und technische Stromrichtungen und ordnen diese Grundlagen korrekt in den Kontext elektrischer Erscheinungen und technischer Anwendungen ein.

    • Die AbsolventInnen analysieren Gleich- und Wechselstromnetzwerke, wenden Maschen- und Knotenregel sowie Konzepte von R-, L- und C-Elementen an und beurteilen sowohl stationäre als auch dynamische Eigenschaften elektrischer Systeme.

    • Die AbsolventInnen planen und realisieren Versuchsaufbauten, bedienen grundlegende Messgeräte sachgerecht, führen Messungen durch und werten diese aus, um theoretische Inhalte praktisch zu überprüfen und ihr Verständnis für technische Anwendungen zu vertiefen.

    6.5 SWS
    10 ECTS
    Angewandte Mathematik I | ILV

    Angewandte Mathematik I | ILV

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Zahlensysteme 
    • Grundlagen der Funktionen
    • Grundlagen der Geometrie
    • Grundlagen der Trigonometrie
    • Folgen und Reihen
    • Komplexe Zahlen (in Bezug zu Elektrotechnik)
    • Lineare Gleichungssysteme

    Lernergebnisse

    • Die Absolventinnen beherrschen grundlegende mathematische Konzepte wie Zahlensysteme, Funktionen und lineare Gleichungssysteme und können diese sicher zur Analyse und Modellierung technischer Fragestellungen einsetzen, z. B. beim Berechnen elektrischer Netzwerke oder beim Lösen technischer Optimierungsprobleme.

    • Die Absolventinnen können geometrische und trigonometrische Zusammenhänge in praktischen Anwendungen anwenden, etwa bei der Bestimmung von Distanzen, Winkeln und Vektoren, und setzen diese zur Auslegung und Bewertung technischer Konstruktionen oder Bewegungsabläufe ein.

    • Die Absolventinnen verstehen den Einsatz komplexer Zahlen, insbesondere im Kontext der Elektrotechnik (z. B. Wechselstromrechnung), und können Folgen und Reihen zur Beschreibung und Untersuchung zeitlicher bzw. konvergenter Prozesse verwenden, um technische Systeme zu beurteilen und deren Verhalten zu prognostizieren.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • H. Rapp „Mathematik für Fachschule Technik und Berufskolleg“; Springer Vieweg; 9. Auflage 2014; ISBN-13: 978-3-658-05984-2
    • T. Rießinger „Mathematik für Ingenieure“; Springer Vieweg; 9. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3-642-36859-2

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Elektrotechnik Labor | UE

    Elektrotechnik Labor | UE

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    Versuchsaufbauten und Messungen in folgenden Bereichen:

    • Elektrisches und magnetisches Feld
    • Gleichstromtechnik (Maschen- und Knotenregel, Serien- und Parallelschaltung)
    • Wechselstromtechnik (Kombinationen von RLC)
    • Schaltvorgänge an Kombinationen aus R, L und C
    • Umgang mit den grundlegenden Messgeräten

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen richten grundlegende Versuchsaufbauten in den Bereichen elektrisches und magnetisches Feld, Gleichstromtechnik, Wechselstromtechnik sowie RLC-Schaltungen ein und führen diese fachgerecht durch. Dabei arbeiten sie indem sie die zuvor theoretisch erlernten Inhalte im Labor praktisch anwenden und vertiefen.

    • Die AbsolventInnen bedienen grundlegende Messgeräte sachgerecht, wählen geeignete Messverfahren aus und erfassen elektrische Größen zuverlässig. Dies erfolgt in direkter Ergänzung zu den theoretischen LV-Lernergebnissen, sodass die im Vorlesungsteil berechneten Zusammenhänge im Labor praktisch nachvollzogen und gefestigt werden.

    • Die AbsolventInnen analysieren Messergebnisse aus Versuchen zu Feldern, Gleich- und Wechselstromnetzwerken sowie Schaltvorgängen, vergleichen diese mit theoretischen Ergebnissen und ziehen fundierte Schlussfolgerungen. Dadurch wird eine bessere Vernetzung der theoretisch vermittelten Inhalte mit deren praktischer Umsetzung erreicht.

    Lehrmethode

    • Vorbereitung durch die Vorlesung
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Einstiegstest zu Beginn jeder Übungseinheit
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen
    • Protokolle zu den einzelnen Übungen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Übungseinheiten im Labor mit Abschlussprüfung

    Literatur

    • Th. Harriehausen, D. Schwarzenau „ Möller Grundlagen der Elektrotechnik“; Springer Vieweg; 23. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3834817853
    • G. Hagmann „Grundlagen der Elektrotechnik“ Aula Verlag; 16. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3891047798
    • G. Hagmann „Aufgabensammlung zu Grundlagen der Elektrotechnik: Mit Lösungen und ausführlichen Lösungswegen“ Aula Verlag; 15. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3891047712
    • W. Bieneck „Elektro T, Grundlagen der Elektrotechnik“ Holland + Josenhans; 8. Auflage 2015; ISBN-13: 978-3778249000
    • W. Bieneck „Elektro T, Grundlagen der Elektrotechnik - Lösungen“ Holland + Josenhans; 7. Auflage Nachdruck 2014; ISBN-13: 978-3778249093

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Grundlagen der Elektrotechnik | ILV

    Grundlagen der Elektrotechnik | ILV

    3 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Berechnungsmöglichkeiten für folgender Bereiche:

    • Elektrisches und magnetisches Feld
    • physikalische und technische Stromrichtung
    • Gleichstromtechnik (Maschen- und Knotenregel, Serien- und Parallelschaltung)
    • Wechselstromtechnik (Kombinationen von RLC)
    • Schaltvorgänge an Kombinationen aus R, L und C

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen beschreiben elektrische und magnetische Felder sowie physikalische und technische Stromrichtungen und setzen dieses Verständnis ein, um grundlegende elektrische Erscheinungen und Abläufe in praktischen Anwendungssituationen richtig einzuordnen.

    • Die AbsolventInnen wenden Maschen- und Knotenregel sowie Konzepte von Serien- und Parallelschaltungen an, um Gleichstromnetzwerke systematisch zu analysieren und deren Verhalten für praxisbezogene Fragestellungen zu bestimmen.

    • Die AbsolventInnen analysieren Kombinationen von R, L und C im Wechselstrombetrieb sowie beurteilen Schaltvorgänge in solchen Netzwerken, um das dynamische und frequenzabhängige Verhalten elektrischer Systeme für praktische Anwendungen interpretieren zu können.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Einzelleistungen in Form von benoteten Rechenbeispielen in Kombination mit einer abschließenden Modulprüfung

    Literatur

    • Th. Harriehausen, D. Schwarzenau „ Möller Grundlagen der Elektrotechnik“; Springer Vieweg; 23. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3834817853
    • G. Hagmann „Grundlagen der Elektrotechnik“ Aula Verlag; 16. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3891047798
    • G. Hagmann „Aufgabensammlung zu Grundlagen der Elektrotechnik: Mit Lösungen und ausführlichen Lösungswegen“ Aula Verlag; 15. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3891047712
    • W. Bieneck „Elektro T, Grundlagen der Elektrotechnik“ Holland + Josenhans; 8. Auflage 2015; ISBN-13: 978-3778249000
    • W. Bieneck „Elektro T, Grundlagen der Elektrotechnik - Lösungen“ Holland + Josenhans; 7. Auflage Nachdruck 2014; ISBN-13: 978-3778249093

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    5 ECTS
    Modul Bautechnik

    Bautechnik

    3 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind fähig, bei Neubauten, Erweiterungen von bestehenden Räumen sowie Änderungen der vorgesehenen Nutzung von Räumen (z.B. Implementierung von neuen medizintechnischen Geräten und Anlagen), die daraus folgenden baulichen und sicherheitstechnischen Änderungen zu definieren, entsprechende begleitende Maßnahmen zur Umsetzung einzuleiten und die Begleitung sowie die Dokumentation für diese Änderungen durchzuführen.

    • Die AbsolventInnen haben einen Überblick über die bautechnischen und bauphysikalischen Ausführungen von Gebäuden und können dieses Wissen für Adaptierungen und Erweiterungen sowie Umbaumaßnahmen im Gesundheitswesen einsetzen und nutzen.

    3 SWS
    5 ECTS
    Baukonstruktionslehre | ILV

    Baukonstruktionslehre | ILV

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in Plandarstellungen und in das Planlesen
    • Baustoffe und deren Einsatzgebiete
    • Grundkonstruktionen im Bau
    • Grundlagen der Tragelemente
    • Sicherheitsbetrachtungen (z.B. Brandschutz,…)

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen baulichen Konzepte von Gebäuden im Gesundheitswesen und können dieses Wissen in die Entwicklung oder Adaptierung entsprechender Gebäudekonzepte einfließen lassen. Sie wissen um die wesentlichen Abläufe im Gesundheitswesen und verstehen dadurch die optimale Anordnung unterschiedlicher Funktionsräume.

    • Die AbsolventInnen kennen den Unterschied zwischen baulichen und technischen Brandschutzmaßnahmen und können dieses Wissen in die Planung und Ausführung im Gesundheitswesen einfließen lassen.

    • Die AbsolventInnen verfügen über Grundkenntnisse in Statik und Festigkeitslehre für Gebäude, die es ihnen ermöglichen, Änderungen in der aktuellen Nutzung bzw. Adaptierungen eines Gebäudes und deren Auswirkungen auf die Statik einzuschätzen. Sie können abschätzen, bei welchen Änderungen eine statische Überprüfung des Gebäudes notwendig ist bzw. wann ein Experte oder eine Expertin für diesen Bereich hinzugezogen werden muss.

    • Die AbsolventInnen kennen die Strukturen zur Genehmigung von Bauvorhaben. Sie wissen, welche Änderungen zwingend eine Genehmigung benötigen und wann eine Meldung der baulichen Änderungen ausreichend ist.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Einzelleistungen in Form von benoteten Rechenbeispielen in Kombination mit einer abschließenden Prüfung

    Literatur

    • A. Pech, A. Kolbitsch, F. Zach, A. Pauser, J. Zeininger, „Tragwerke“, Ambra Verlag, 2008, ISBN-13: 978-3990430828
    • U. Hestermann, L. Rongen „Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 1“ 36. Auflage, Springer Verlag 2015, ISBN-13: 978-3834825643
    • U. Hestermann, L. Rongen „Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 1“ 34. Auflage, Springer Verlag 2012, ISBN-13: 978-3834816177
    • M. Mittag „Baukonstruktionslehre: Ein Nachschlagewerk für den Bauschaffenden über Konstruktionssysteme, Bauteile und Bauarten“, 18. Auflage, Vieweg+Teubner Verlag 2012, ISBN-13: 978-3322830203

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Bauphysik | VO

    Bauphysik | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grundlagen des winterlichen Wärmeschutzes
    • Grundlagen zur Ermittlung des Heizwärme- und Kühlbedarfes
    • Grundlagen des Feuchteschutzes von Bauteilen und der Sommertauglichkeit von Räumen
    • Grundlagen des Luft- und Trittschallschutzes
    • Grundlagen des Brandschutzes

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen Stoffe und Materialien, welche in der Bauindustrie verwendet werden. Sie kennen die Eigenschaften dieser Stoffe und wissen wo diese Stoffe eingesetzt werden. Sie wissen welche Stoffe und Randbedingungen die Bauphysik beeinflussen und wie sich diese Beeinflussungen erkennen lassen und können dieses Wissen zur Formulierung von Ausschreibungen nutzen sowie deren Umsetzung kontrollieren.

    • Die AbsolventInnen wissen welche Stoffe und Materialen sowie grundlegende konstruktive Strukturen für Gebäude in den letzten Jahrzehnten zum Einsatz gekommen sind und können dieses Wissen zur Abschätzung der Auswirkung von Änderungen an Gebäuden anwenden.

    • Die AbsolventInnen sind mit speziellen Anforderungen bezüglich Schwingungs- und Vibrationseigenschaften vertraut und berücksichtigen diese entsprechend in Ausschreibungen.

    • Die AbsolventInnen wissen um die Notwendigkeit eines entsprechenden Schallschutzes, sie kennen die Normen und Richtlinien zum Schallschutz und können Verbesserungsmaßnahmen einführen und in ihrer Wirkung abschätzen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Siehe Lehrveranstaltung Grundlagen der Elektrotechnik ILV
    • A. Pech, C. Pöhn, „Bauphysik“, Springer Verlag 2004, ISBN-13: 978-3211214961
    • W.M. Wilems, K. Schild, D. Stricker, “Praxisbeispiele Bauphysik: Wärme-Feuchte-Schall-Brand, Aufgaben mit Lösungen“, 4. Auflage, Springer Verlag 2016, ISBN-13: 978-3658160517
    • N. Langner, K.W. Liersch, „Bauphysik kompakt: Wärme, Feuchte, Schall Bauwerk Basis Bibliothek“, 5. Auflage, Beuth-Verlag 2015, ISBN-13: 978-3410244417

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Grundlagen der Humanmedizin

    Grundlagen der Humanmedizin

    3.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die Anatomie sowie die Physiologie des menschlichen Körpers in den wesentlichen Zügen und können Fachbegriffe aus der Medizin richtig zuordnen.

    • Dieses Wissen unterstützt die AbsolventInnen in ihrer Kommunikation im Gesundheitsbereich mit den ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen (insbesondere Gesundheits- und Krankenpflege, Angehörige der medizinisch-technischen Dienste).

    • Durch Kenntnisse der grundlegenden physiologischen Zusammenhänge des menschlichen Körpers sind die AbsolventInnen in der Lage, die erforderlichen Spezifikationen für die Anschaffung von Medizinprodukten / Adaptierung räumlich sowie infrastrukturell, zu definieren.

    3.5 SWS
    5 ECTS
    Anatomie | VO

    Anatomie | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grundbegriffe der Anatomie: Mikroanatomie, Physiologie, Richtungs- und Lagebezeichnungen, Definition von Zelle, Gewebe, Organ und Organsystemen
    • Aufbau, Morphologie und Funktionen: Zellen und Gewebe, Embryogenese, Bewegungsapparat und Schädel, Atmungssystem, Blut- und Gerinnungssystem, Herz- und Kreislaufsystem, Lymphgefäßsystem, Immunsystem, Verdauungssystem, Urogenitalsystem , Nervensystem, Haut und Sinnesorgane, Endokrine Organe

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen haben einen Überblick über den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers.

    • Die AbsolventInnen wissen um den Aufbau und die Funktionsweise des Bewegungsapparates, der Organe, des Gefäßsystems, der Sinnesorgane sowie des Nervensystems.

    • Die AbsolventInnen kennen die medizinischen Fachbegriffe und können sich in adäquater Art und Weise mit dem medizinischen Fachpersonal (Pflegebereich und ärztlicher Bereich) bezogen auf ihren Aufgabenbereich (Sicherung und Bereitstellung der technischen Infrastruktur) austauschen sowie Fachgespräche führen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Schünke, Michael: Der Körper des Menschen. Einführung in Bau und Funktion. Stuttgart: Thieme, 2012.
    • Schünke, Michael, Schulte, Erik, Schumacher, Udo: Prometheus Kopf, Hals und Neuroanatomie. Lernatlas der Anatomie. Stuttgart: Thieme, 2012.
    • Schindelmeiser, Jochen: Anatomie und Physiologie für Sprachtherapeuten. München: Urban & Fischer, 2005. 
    • Faller, Adolf : Der Körper des Menschen : Einführung in Bau und Funktion. 15., komplett überarb. Aufl. Stuttgart [u.a.]: Thieme , 2008
    • Schünke, Michael : Prometheus : LernAtlas der Anatomie. [1] Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem . - 2., überarb. u. erw. Aufl. , 2007, ISBN-13: 978-3131395221
    • Schünke, Michael : Prometheus : LernAtlas der Anatomie. [2] Innere Organe . - 2., überarb. u. erw. Aufl. . - Stuttgart : Thieme , 2009
    • Silbernagl, Stefan : Taschenatlas der Pathophysiologie. 2. korr. Aufl., Stuttgart [u.a.]: Thieme, 2005, ISBN-13: 978-3131021922
    • Kugler, Peter : Zelle, Organ, Mensch: Bau, Funktion und Krankheiten. München: Elsevier, Urban und Fischer , 2006, ISBN-13: 978-3437271106
    • Bankl, Hans: Hygiene und Infektionslehre. Ein Lehrbuch für die Pflege- und Gesundheitsberufe. 6.Auflage. Facultas, 2004, ISBN-13: 978-3850766579

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Physiologie | VO

    Physiologie | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Zellphysiologie
    • Vitalfunktionen, Atmung, Verdauung, Herz & Kreislauf
    • Hormone, Transmitterstoffe und Nerven
    • Zentralnervensystem und Sinne
    • Allgemeine Zellphysiologie (Zellstruktur, Zellaktivität, Zellorganisation in Geweben)
    • Funktionen des Nervensystems (Reizweiterleitung, Reflexe…)
    • Endokrines System (inkl. Immunsystem)
    • Säure-Basen-Haushalt
    • Funktionen des Atemsystems
    • Funktionen des Herz-, Kreislaufsystems
    • Stoffwechselsystem

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die Zusammenwirkung aller Vorgänge in einem Organismus. Sie wissen um das Zusammenspiel von physikalischen und biochemischen Vorgängen und deren Abläufe in Zellen, Geweben und Organen eines menschlichen Körpers.

    • Die AbsolventInnen verstehen das Zusammenspiel aus Biologie, Medizin und den physiologischen und biochemischen Vorgängen und können basierend auf diesem Wissen eine optimale infrastrukturelle / technische Ausstattung auswählen sowie dem medizinischen Fachpersonal, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie den gehobenen medizinisch technischen Diensten, zur Verfügung stellen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Silbernagl, Despopoulos: Taschenatlas Physiologie. 8. Auflage, Thieme Verlag 2012; ISBN 978-3-13-567708-8
    • Klinke, Pape, Kurtz, Silbernagl: Physiologie. 6. Auflage, Thieme Verlag 2010; ISBN 978-3-13-796006-5
    • Bartels Heinz, Bartels Ruth: Physiologie Lehrbuch und Atlas. 4. Auflage, Urban & Schwarzenberg Verlag 1991; ISBN 3-541-09054-5
    • H.C. Pape, A. Kurtz, S. Silbernagl (Hrsg.) „Physiologie“; 7. Auflage Thieme Stuttgart 2014. ISBN-13: 978-3-13-796007-2
    • R.F. Schmidt, F. Lang, M. Heckmann (Hrsg.). „Physiologie des Menschen“. 31. Auflage, Springer Verlag Heidelberg 2010, ISBN-13: 978-642-01650-9 / Taschenbuch 2017
    • E.J. Speckmann, J. Hescheler, R. Köhling (Hrsg.) „Physiologie“. 6. Auflage Urban&Springer / Elsevier, München 2013, ISBN-13: 978-3-437-41319-3
    • A. Faller, M. Schünke „Der Körper des Menschen“ Thieme Verlag, Stuttgart 2016. ISBN-13: 978-3-13-329-7172
    • W. McArdle, „Exercise Physiology“, 8th international edition, Lippincott Williams & Wilkins, Philadelphia 2014, ISBN-13: 978-14-511-93831
    • L. L. Marbas, E. Case “memotricks Physiologie/Anatomie” Urban&Fischer Elsevier Verlag 2006. ISBN-13: 978-3-43-741973-7

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Modul Health Care Management

    Health Care Management

    3 SWS   6 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen den Aufbau und die Strukturen des Gesundheitssystems, kennen betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Aspekte und können diese Kenntnisse zur Analyse und Beurteilung von Abläufen und Entscheidungsprozessen im Gesundheitswesen anwenden.

    • Die AbsolventInnen beherrschen die Grundbegriffe des externen Rechnungswesens und der Kostenrechnung im Gesundheitswesen und können diese Kenntnisse nutzen, um wirtschaftliche Zusammenhänge zu erfassen, Entscheidungen zu bewerten und praxisrelevante Anwendungen zu verstehen.

    • Die AbsolventInnen sind in Wirtschaftsenglisch sowie im Fachvokabular aus Medizin und Technik vertraut und können sich sicher, adäquat und fehlerfrei in allen relevanten Sprachkompetenzbereichen (Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen) im beruflichen Umfeld ausdrücken.

    • Die AbsolventInnen können Zusammenhänge von Qualität, Qualitätsmanagement, Geschäftsprozessen und Managementsystemen in Gesundheitseinrichtungen analysieren, erklären und begründen sowie daraus Konsequenzen für die Steuerung und Optimierung von Prozessen ableiten.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, praxisnahe Problemstellungen im Gesundheitswesen zu analysieren, individuelle Lösungswege zu entwickeln und Managementmethoden unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens anzuwenden.

    3 SWS
    6 ECTS
    Medical English for Professionals | UE

    Medical English for Professionals | UE

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Business English
    • Medical, technical and biomedical vocabulary in a hospital
    • Departments of a hospital
    • Language of Management
    • Ethics
    • Presentations and discussions on controversial topics

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, sich in medizinischen, wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Zusammenhängen auf Englisch sicher, adäquat und fehlerfrei auszudrücken und berufliche Gespräche kompetent zu führen.

    • Die AbsolventInnen beherrschen das Lesen und Verstehen von Fachartikeln, Journals und Manuals aus Medizin, Technik und Wirtschaft und können die Inhalte zielgerichtet analysieren, umsetzen und in ihrer Arbeit anwenden.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, medizinische, wirtschaftliche und technische Korrespondenz auf Englisch zu verfassen, inklusive Analysen, Kommentare und Textproduktionen unter Nutzung moderner Kommunikationsmedien.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Sandra Schiller, Christina Kritter „Fachenglisch für Gesundheitsberufe“; Springer Berlin Heidelberg Verlag; 3. Auflage 2011; ISBN-13: 978-3642172915
    • Ingrid Friedbichler, Michael Friedbichler „Fachwortschatz Medizin Englisch: Sprachtrainer und Fachwörterbuch in einem“; Thieme Verlag Stuttgart, 3. Auflage 2016; ISBN-13: 978-3132402409
    • Raymond Murphy “English Grammar in use; Cambridge University Press”; 4. Auflage 2015; ISBN-13: 978-13: 1107539334
    • John Rogers “Market Leader New Edition: Upper Intermediate” Longman Verlag, 3. Auflage 2011; ASIN: B00QCLGUA0

     

    • American Scientist
    • Scientific American
    • Harvard Business Letter, etc.

    Unterrichtssprache

    Englisch

    1 SWS
    2 ECTS
    Strukturen und Abläufe in Gesundheitseinrichtungen  | ILV

    Strukturen und Abläufe in Gesundheitseinrichtungen  | ILV

    2 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    Entstehung und Entwicklung von Organisationen, Organisationstheorien, strukturale und prozessorientierte Organisationsformen, Grundlagen von Führung und Management, Multiplikatoren, Teamoptimierung, Change Management mit Fokus auf das Gesundheitswesen.

    Darstellung der verschiedenen Gesundheitsfinanzierungssysteme (Bismarck- und Beveridge-Systeme). Überblick unterschiedlicher Einrichtungen des österreichischen Gesundheitswesens inkl. Krankenanstaltenträger, Krankenversicherungen, Gesundheitsbehörden, Kammern, etc. Überblick in die Struktur und Abläufe des Gesundheitswesens, Managed Care Modelle, und Gesundheitssysteme im Vergleich zu internationalen Gesundheitssystemen.

    Lernergebnisse

    • Die Absolventinnen und Absolventen verstehen den basalen Aufbau des gesundheitssystems bzw. der -einrichtungen und gewinnen einen Überblick über betriebs- und volkswirtschaftliche Aspekte, sowie deren Relevanz auf das Gesundheitssystem. Sie wissen über die Struktur der Gesundheitsplanung und deren Vergütungs- und Evaluierungssysteme. Sie kennen die Grundlagen der relevanten Rechtsmaterien und sind für rechtliche Fragestellungen im Gesundheitsbereich sensibilisiert.

    • Sie haben einen Überblick über die Struktur und Abläufe der österreichischen Gesundheitslandschaft und können im Vergleich dazu internationale Gesundheitssysteme mit deren Vor- und Nachteilen grob einschätzen.

    • Die Absolventinnen und Absolventen verstehen die Grundbegriffe des externen Rechnungswesens und unterschiedlicher Kostenrechnungssysteme im Gesundheitswesen und deren Anwendung in der Praxis.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Teilprüfungen in Form von Fernlehre und abschließende Prüfung

    Literatur

    Bücher:

    • Herausgegeben von Debatin Jörg/Ekkernkamp Axel /Schulte Barbara/Tecklenburg Andreas. Krankenhausmanagement: Strategien, Konzepte, Methoden. Mwv Medizinisch Wissenschaftlicher Verlag, 2. Auflage. ISBN Nr. 13: 9783954660612

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    4 ECTS
    Modul IT Infrastruktur

    IT Infrastruktur

    2 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen die Grundbegriffe der Netzwerktechnik, verschiedene Netzwerktypen und Topologien und können dieses Wissen nutzen, um die IT-Infrastruktur in einem Krankenhaus effizient zu planen und einzusetzen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, Netzwerke in Krankenhausumgebungen zu administrieren, Zugriffsrechte zu verwalten, Sicherheitsrichtlinien umzusetzen und die Stabilität sowie Verfügbarkeit kritischer IT-Systeme zu gewährleisten.

    • Die AbsolventInnen kennen die Besonderheiten medizinischer IT-Netzwerke und berücksichtigen Aspekte von Green-IT, um den Betrieb digitaler Systeme im Krankenhaus nachhaltig, energieeffizient und sicher zu gestalten.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Funktionsweise von IT- und Kommunikationsnetzen, einschließlich des Binärsystems, grundlegender Netzwerkbegriffe, Topologien, Architektur und Standards, und können diese Kenntnisse zur Analyse und Strukturierung von Netzwerken anwenden.

    • Die AbsolventInnen kennen die relevanten Netzwerkkomponenten (passiv und aktiv), Protokollhierarchien, OSI-Modell, TCP/IP und Netzwerkadressen und können Netzwerke planen, konfigurieren, verwalten und grundlegende Management-Aufgaben durchführen.

    • Die AbsolventInnen verstehen die zentralen Schutzziele, Bedrohungen und Angriffsarten in IP-basierten Netzen, kennen relevante Standards und Konzepte wie den BSI IT-Grundschutz sowie Grundlagen der Kryptographie und sicheren Netzwerkarchitektur und können dieses Wissen zur Analyse, Bewertung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen in Krankenhäusern anwenden.

    • Die AbsolventInnen können die Rolle von KI in der IT-Sicherheit grundlegend einordnen und beurteilen, welche Chancen und Grenzen KI-gestützte Verfahren für den Schutz von IT-Netzen im Kontext der Medizintechnik haben, und leiten daraus grundlegende Anforderungen für einen verantwortungsvollen Einsatz ab.

    2 SWS
    4 ECTS
    Aufbau und Struktur von IT Netzen | ILV

    Aufbau und Struktur von IT Netzen | ILV

    2 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    • IT-Netzwerke
    • Grundbegriffe der Netzwerktechnik
    • Netzwerktopologien
    • Netzwerktypen
    • Netzwerkadministration
    • Medizinische IT-Netzwerke
    • Green-IT

    Lernergebnisse

    • AbsolventInnen können zentrale Begriffe der Netzwerktechnik erklären, verschiedene Netzwerktopologien vergleichen und Netzwerke nach ihrer Reichweite (LAN, MAN, WAN) klassifizieren.

    • AbsolventInnen können die wichtigsten Aufgaben der Netzwerkadministration, sowie Maßnahmen zur Netzwerksicherheit und -überwachung erläutern und die speziellen Anforderungen (Datenschutz, Verfügbarkeit) an medizinische Netzwerke erklären.

    • AbsolventInnen können den Begriff "Green-IT" erklären und die wichtigsten Faktoren für die Nachhaltigkeit von Netzwerkinfrastrukturen benennen und anwenden.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Ferne mit Abschlussprüfung

    Literatur

    • Harnisch, C.: Netzwerktechnik. bhv Verlag. 4. Auflage (2009). ISBN-13: 978-3826694189
    • Tanenbaum, A.: Computernetzwerke, 4.Aufl., Prentice Hall (2003) ISBN-13: 978-3868941371
    • Schmidt, G.: Organisation und Business Analysis - Methoden und Techniken. 15. Aufl. Gießen 2015, ISBN-13: 978-3-921313-93-0
    • Stallings, W.: Data and Computer Communications. 10. Aufl, (2013) ISBN-13: 978-0133506488
    • IT-Grundschutz www.bsi.bund.de/DE/Themen/ITGrundschutz/itgrundschutz_node.html

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    4 ECTS

    Modul Angewandte Mathematik und Physik

    Angewandte Mathematik und Physik

    5.5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die physikalischen und technischen Grundlagen von Wasser-, Gas- und Sanitäranlagen, Dampferzeugung sowie Klimatisierungssystemen und können diese Kenntnisse nutzen, um technische Abläufe in Gebäuden des Gesundheitswesens zu verstehen und zu beurteilen.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Differentialrechnung einschließlich Ableitungen, Kurvenuntersuchungen und Extremwertaufgaben und können diese Kenntnisse gezielt auf praxisrelevante mathematische Probleme im Bereich Technik und Gebäudeverfahren anwenden.

    • Die AbsolventInnen beherrschen die Integralrechnung, Mehrfachintegrale, uneigentliche Integrale sowie Taylor- und Fourierreihen und können diese Methoden nutzen, um technische und naturwissenschaftliche Problemstellungen analytisch zu bearbeiten und mathematische Modelle für Praxisanwendungen zu erstellen.

    • Die AbsolventInnen nutzen digitale Werkzeuge (z. B. GeoGebra) zur Visualisierung und Überprüfung mathematischer Zusammenhänge und setzen KI-gestützte Systeme unterstützend ein, um geeignete Anwendungsbeispiele und Problemstellungen gezielt zu recherchieren, kritisch zu bewerten und nachvollziehbar in den mathematischen Kontext einzuordnen.

    5.5 SWS
    10 ECTS
    Angewandte Mathematik II | ILV

    Angewandte Mathematik II | ILV

    2.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Grundlagen zu Vektoren 
    • Grundlagen der Differentialrechnung
      • Änderungsmaße von Funktionen
      • Ableitung von Funktionen
      • Regel von de L’Hospital
      • Höhere Ableitungen
      • Ableitung hyperbolischer Funktionen
      • Differentialrechnung und Anwendungen
      • Ableitung von inversen Funktionen
      • Kurvenuntersuchungen
      • Extremwertaufgaben / Optimierung
      • Taylor- und Fourierreihe
    • Grundlagen der Integralrechnung
      • Stammfunktionen / unbestimmtes Integral
      • Bestimmtes Integral
      • Partielle Integration
      • Anwendungen
      • Bestimmte Integrale symmetrischer Funktionen
      • Volumenbestimmung mittels Querschnittsflächen
      • Bogenlänge
      • Geometrische Anwendungen
      • Schwerpunkt einer Fläche
      • Partialbruchzerlegung
      • Uneigentliche Integrale
      • Mehrfachintegrale

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen die Grundlagen der Differentialrechnung, einschließlich Änderungsmaßen, Ableitungen (einschließlich höherer und inverser Funktionen), Ableitungen hyperbolischer Funktionen sowie Kurvenuntersuchungen, Extremwertaufgaben und Optimierung, und können diese Kenntnisse auf praxisrelevante mathematische Probleme anwenden.

    • Die AbsolventInnen beherrschen die Grundlagen der Integralrechnung, einschließlich unbestimmter und bestimmter Integrale, partieller Integration, Mehrfachintegrale, uneigentlicher Integrale und Anwendungen wie Volumenberechnung, Bogenlängen, Schwerpunktbestimmung und geometrische Fragestellungen, und können diese zur Lösung technischer und naturwissenschaftlicher Probleme einsetzen.

    • Die AbsolventInnen verstehen Taylor- und Fourierreihen sowie deren Ableitungen und Integrale und können diese Methoden nutzen, um Funktionen zu approximieren, komplexe Probleme analytisch zu bearbeiten und mathematische Modelle in Praxisanwendungen zu erstellen.

    • Die AbsolventInnen verwenden GeoGebra zur anschaulichen Darstellung, Exploration und Plausibilitätsprüfung ausgewählter Inhalte (z. B. Funktionen, Kurven, Ableitungen/Integrale, Parameteränderungen) und nutzen KI-Tools für eine strukturierte Recherche nach passenden Anwendungsfällen, wobei sie die Ergebnisse kritisch prüfen (Plausibilität, Quellenqualität) und korrekt dokumentieren.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • H. Rapp „Mathematik für Fachschule Technik und Berufskolleg“; Springer Vieweg; 9. Auflage 2014; ISBN-13: 978-3-658-05984-2
    • T. Rießinger „Mathematik für Ingenieure“; Springer Vieweg; 9. Auflage 2013; ISBN-13: 978-3-642-36859-2

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2.5 SWS
    5 ECTS
    Physikalische Grundlagen HKLS | ILV

    Physikalische Grundlagen HKLS | ILV

    3 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Physikalische Einheiten
    • Mathematische Grundkonzepte (Vektoren, einfache Differentiation, Integration, Exponentialrechnung)
    • Erarbeiten der grundlegenden mechanischen Konzepte (Kinematik, Dynamik, Arbeit, Energie, rotierende Körper)
    • Thermodynamische Grundlagen (Temperaturmessung, Längenausdehnung)
    • Eigenschaften von Gasen (ideale Gase, reale Gase, Zustandsgrößen)
    • Zustandsänderungen (isobar, isochor, isotherm, adiabatisch)
    • Hauptsätze der Thermodynamik (Verknüpfung mechanischer Größen mit Wärme)
    • Wirkungsgrade thermodynamischer Maschinen
    • Schmelz-, Verdampfungswärmen
    • Feuchte Luft
    • Atmosphärische Druckverhältnisse, Druckmessung
    • Strömende Flüssigkeiten und Gasen
    • Viskosität

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die technischen und physikalischen Grundlagen von Wasser-, Gas- und Sanitäranlagen im Hausinstallationsbereich.

    • Die AbsolventInnen kennen die physikalischen und technischen Grundlagen zur Dampferzeugung sowie deren Nutzung im Gesundheitswesen ebenso wie die Rahmenbedingungen zur sicheren Betriebsführung.

    • Zusätzlich kennen die AbsolventInnen die Grundprinzipen zur Klimatisierung von Räumen sowie der dazu notwendigen Infrastruktur und eventuell erforderlichen Betriebsmittel.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Douglas C. Giancoli: Physik Pearson Verlag ISBN: 978-3-8689-4024-4 Auflage: 3., aktualisierte Auflage (empfehlenswert, Basis für die Vorlesung)
    • Taschenbuch für Heizung und Klimatechnik Recknagel-Sprenger-Schramek, Hrg. Oldenbourg Industrieverlag München ISBN-10: 3835632027 (mit unzähligen Tabellen)
    • Paul A. Tipler, Gene Mosca. Physik für Wissenschaftler und Ingenieure. Spektrum Akademischer Verlag, 6. Auflage, 2009 ISBN Nr. 382741945X
    • Lars Keller, Leitfaden für Lüftungs- und Klimaanlagen: Grundlagen der Thermodynamik, Komponenten einer Vollklimaanlage, Normen Vorschriften, Oldenburg Industrieverlag, 2. Auflage, 2007 ISBN Nr. 3835631659
    • Expertimentalphysik 1: Mechanik und Wärme. Springer Berlin Verlag, 5. Auflage, 2008, ISBN Nr. 3540792945
    • W. Demtröder, „Experimentalphysik 1: Mechanik und Wärme“, 7. Auflage, Springer Verlag 2015, ISBN-13: 978-3662464144
    • J. Wagner, P.A. Tipler, G. Mosca. C. Kommer, M. Basler, “Physik für Wissenschaftler und Ingenieure”, 7. Auflage, Springer Spektrum, 2014 ISBN-13: 978-3642541650
    • M. Zillgitt, M. Basler, D. Mills, „Bachelor-Trainer Physik: Aufgaben und Fragen mit Lösungen zum Lehrbuch von Tripler/Mosca Physik“ 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, 2010, ISBN-13: 978-3827420497

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    5 ECTS
    Modul Elektrotechnik Anwendungen

    Elektrotechnik Anwendungen

    3 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die grundlegenden Personenschutzmethoden in der Elektroinstallation, verstehen gesetzliche Anforderungen und können elektrische Systeme auf Funktion und Sicherheit beurteilen sowie notwendige Verbesserungsmaßnahmen einleiten.

    • Die AbsolventInnen beherrschen den Einsatz wesentlicher Messgeräte, können elektrische Grundgrößen korrekt und sicher messen und Messfehler minimieren, um die Funktionsfähigkeit von Anlagen zuverlässig zu überprüfen.

    • Die AbsolventInnen können Betriebsmittel auswählen, elektrotechnische Komponenten implementieren, gesetzlich geforderte Prüfungen durchführen, interpretieren und die notwendigen Maßnahmen sowie Dokumentationen ableiten.

    3 SWS
    5 ECTS
    Elektro-Installationen | ILV

    Elektro-Installationen | ILV

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Bauteile und Maschinen der Elektroinstallationstechnik nach ÖVE ÖNORM E8101-1
    • Vorschriften, Gefahren und Schutzmaßnahmen bei Elektroinstallationen
    • Betriebsmittel für elektrische/elektrotechnische Anlagen
    • Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag
    • Auswahl geeigneter Elemente je nach Erfordernis
    • Personenschutzmethoden im Bereich Elektroinstallation
      • Implementierung und Überprüfung
    • Gesetzlich vorgeschriebene Überprüfungen
      • Umfang und Häufigkeit
      • Umsetzung im Betrieb
    • Bewertung elektrischer Systeme hinsichtlich Funktion und Sicherheit
      • Identifikation und Einleitung von Verbesserungsmaßnahmen

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen verwendeten Betriebsmittel für den Betrieb von elektrischen bzw. elektrotechnischen Anlagen. Sie verstehen die wesentlichen Maßnahmen zum Schutz gegen den elektrischen Schlag und können je nach Erfordernis die richtigen Elemente auswählen.

    • Die AbsolventInnen wissen um die unterschiedlichen Personenschutzmethoden im Bereich der Elektroinstallationen und können deren konkrete Implementierung überprüfen.

    • Die AbsolventInnen kennen den Umfang und die Häufigkeit der gesetzlich geforderten Überprüfungen und sind in der Lage, die erforderlichen Maßnahmen in den Betrieben möglichst störungsfrei zu implementieren.

    • Die AbsolventInnen können elektrische Systeme in Hinblick auf Funktion und Sicherheit bewerten und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen einleiten.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Elektro-Aufgaben Band 1: Gleichstromtechnik (Lindner, Hanser Verlag)
    • Elektro-Aufgaben Band 2: Wechselstromtechnik (Lindner, Hanser Verlag)
    • Praxis Elektrotechnik (Europa Verlag)
    • Elektrotechnik (Müller/Meyer, Christiani)
    • Elektrotechnik (Seyr/Rösch, Bohmann Jugend&Volk)
    • G. Kiefer, H. Schmolke „VDE 0100 und die Praxis: Wegweiser für Anfänger und Profis“; VDE Verlag; 15. Auflage 2014; ISBN-13: 978- 3800736164
    • H. Bumiller „Fachkunde Elektrotechnik“; Europa-Lehrmittel; 30. Auflage 2016; ISBN-13: 978-3808534359
    • H. Bumiller „Prüfungsbuch Elektrotechnik“; Europa-Lehrmittel; 18. Auflage 2015; ISBN-13: 978- 3808535684
    • H. Bumiller „Fachkunde Elektrotechnik: Aufgaben und Lösungen“; Europa-Lehrmittel; 5. Auflage 2014; ISBN-13: 978- 3808534106
    • ÖVE/ÖNORM E 8001-1
    • ÖVE/ÖNORM E 8002-1
    • ÖVE/ÖNORM E 8007

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Elektro-Installationstechnik-Labor | UE

    Elektro-Installationstechnik-Labor | UE

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Motorbausatz zusammenstellen und auf Funktion prüfen
    • Schaltschrank nach Plan verdrahten
    • Anschließen eines Asynchron-Drehstrommotors
    • Messübungen mit speziellen Prüfgeräten (für Wartungsarbeiten)
    • Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) in Betrieb nehmen
    • Digitale Schaltungen nach Karnaugh-Veitch-Diagramm schalten
    • Fehlersuche an einer Ansteuerung für eine Asynchronmaschine

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Messgeräte aus dem Bereich der Elektrotechnik und können sämtliche Grundgrößen unter Beachtung des Selbstschutzes und der Minimierung der Messfehler messen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage die unterschiedlichen verwendeten Betriebsmittel auszuwählen und die Komponenten in elektrischen bzw. elektrotechnischen Anlagen zu implementieren.

    • Die AbsolventInnen können die gesetzlich regelmäßig geforderten Prüfungen an diesen Anlagen durchführen und interpretieren, sowie die sich daraus ergebenden Maßnahmen ableiten und die Dokumentationen durchführen.

    • Die AbsolventInnen können elektrische Anlagen analysieren und gegebenenfalls auftretende Fehler lokalisieren und die Behebung einleiten bzw. durchführen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Laboreiheiten

    Abschlussprüfung

    Literatur

    • Elektro-Aufgaben Band 1: Gleichstromtechnik (Lindner, Hanser Verlag)
    • Elektro-Aufgaben Band 2: Wechselstromtechnik (Lindner, Hanser Verlag)
    • Praxis Elektrotechnik (Europa Verlag)
    • Elektrotechnik (Müller/Meyer, Christiani)
    • Elektrotechnik (Seyr/Rösch, Bohmann Jugend&Volk)
    • G. Kiefer, H. Schmolke „VDE 0100 und die Praxis: Wegweiser für Anfänger und Profis“; VDE Verlag; 15. Auflage 2014; ISBN-13: 978- 3800736164
    • H. Bumiller „Fachkunde Elektrotechnik“; Europa-Lehrmittel; 30. Auflage 2016; ISBN-13: 978-3808534359
    • H. Bumiller „Prüfungsbuch Elektrotechnik“; Europa-Lehrmittel; 18. Auflage 2015; ISBN-13: 978- 3808535684
    • H. Bumiller „Fachkunde Elektrotechnik: Aufgaben und Lösungen“; Europa-Lehrmittel; 5. Auflage 2014; ISBN-13: 978- 3808534106
    • ÖVE/ÖNORM E 8001-1
    • ÖVE/ÖNORM E 8002-1
    • ÖVE/ÖNORM E 8007

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Energiemanagement und Gebäudeautomation

    Energiemanagement und Gebäudeautomation

    3 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können verschiedene Arten von Netzersatzanlagen fachgerecht auswählen, deren technische Spezifikationen definieren, die Installation kontrollieren und den Betrieb effizient koordinieren.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, Anforderungen an Notbeleuchtungssysteme zu analysieren, Anpassungen bestehender Anlagen zu beurteilen und die Zielerreichung der Maßnahmen sicherzustellen.

    • Die AbsolventInnen können IT- und Kommunikationsnetze sowie Gebäudesystemtechnik auf Basis konkreter Anforderungen konzipieren, Lösungen entwickeln, deren Umsetzung planen, steuern und erfolgreich abnehmen, unter Berücksichtigung von Ausfallssicherheit und Kosteneffizienz.

    • Die AbsolventInnen können KI-bezogene Ansätze in der Gebäudeautomation in Grundzügen einordnen und reflektiert bewerten, wie datenbasierte Verfahren (z. B. aus Gebäude-/Betriebsdaten) zur Unterstützung von Überwachung und Optimierung beitragen können, und berücksichtigen dabei grundlegende Anforderungen und Grenzen (z. B. Datenqualität, Betriebssicherheit, Nachvollziehbarkeit).

    3 SWS
    5 ECTS
    Energieversorgung und Netzsicherheit | VO

    Energieversorgung und Netzsicherheit | VO

    2 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Netzaufbau von Anlagen in medizinisch genutzten Bereichen
    • Elemente der Sicherheitsstromversorgung (SV) und der zusätzlichen Sicherheitsstromversorgung (ZSV)
    • Normgemäße Ausführung der SV und ZSV (inklusive Umsetzungsbeispielen)
    • IT- und Kommunikationsnetze

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen wissen die unterschiedlichen Arten und Ausführungsformen von Netzersatzanlagen und sind in der Lage, die technischen Spezifikationen für die Anschaffung zu definieren, die Ausführung zu kontrollieren und die erforderlichen Schritte der Betriebsführung zu koordinieren.

    • Die AbsolventInnen können die wesentlichen Anforderungen an die Notbeleuchtungssysteme darstellen und sind in der Lage Adaptierungen an bestehenden Anlagen zu beurteilen und die Zielerreichung der Maßnahmen zu beurteilen.

    • Die AbsolventInnen können die Grundlagen der IT- und Kommunikationsnetze darstellen und erklären um daraus geeignete Lösungen für konkret geforderte Umsetzungen zu entwickeln. Die Berücksichtigung der Kosteneffizienz und der Ausfallssicherheit sind dabei zentrale Elemente.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • T. Flügel: Starkstromanlagen in medizinisch genutzten Gebäuden mit stationären oder ambulanten Bereichen: Erläuterungen zu DIN VDE 0100 Teil 710, VDE-Schriftenreihe Nr. 17. 2004
    • Elektroschutzverordnung 2003 (ESV 2003), ÖNORM Institut
    • G. Lagler: Das kleine 1x1 der strukturierten Verkabelung: Die IT-Verkabelungsfibel, Hüthig Verlag, 2008
    • J. Göbel: Kommunikationstechnik, Grundlagen und Anwendungen, Hüthig Verlag, 1999
       
    • ÖVE/ÖNORM E 8001-1
    • ÖVE/ÖNORM E 8002-1
    • ÖVE/ÖNORM E 8007

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    3 ECTS
    Gebäudeleittechnik | ILV

    Gebäudeleittechnik | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in die Gebäudeautomation und Gebäudesystemtechnik
    • Überblick, Aufbau und Funktionen von Gebäudeautomationssystemen und deren Anwendungsdomänen
    • Besprechung und Bewertung bestehender Systemtechniken: drahtgebunden und Funk-basierend
    • Systemkomponenten und Installationsvorgänge
    • Zusammenspiel unterschiedlicher Systemkomponenten
    • Visualisierungsmöglichkeiten für die Gebäudeleittechnik

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen Systeme und Systemkomponenten, welche in der Gebäudesystemtechnik eingesetzt werden.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, solche Systeme auf Basis spezieller Anforderungen zu konzipieren sowie deren Umsetzung zu planen, zu steuern und die erfolgreiche Installation abzunehmen.

    • Die AbsolventInnen können anhand ausgewählter Beispiele erläutern, wie KI-gestützte Auswertungen von Gebäudedaten (z. B. aus Leittechnik/Subsystemen) zur Unterstützung im Betrieb eingesetzt werden können, und können dabei zentrale Voraussetzungen und Risiken auf einem grundlegenden Niveau benennen (z. B. Daten-/Sensorqualität, Schnittstellen, Fehlalarme, Datenschutz).

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Christof Hübner, Hermann Merz, Thomas Hansemann. Gebäudeautomation: Kommunikationsnetze mit EIB, KNX, LON und BACnet. Carl Hanser Verlag GmbH, 1. Auflage, 2007. ISBN Nr. 3446409874
    • Rainer Scherg. EIB/KNX Anlagen Planung, Installation und Visualisierung in der Gebäudesystemtechnik. Vogel Verlag, 3. Auflage 2008, ISBN Nr. 3834331252
    • Schnell, G. & Wiedemann, B. Bussysteme in der Automatisierungs- und Prozesstechnik, Grundlagen, Systeme, Trends in der industriellen Kommunikation. Vieweg+Teubner Verlag, 7. Auflage, 2008. ISBN Nr. 3834804258
    • Jens Nävy: Facility Management, Grundlagen, Computerunterstützung, Systemeinführung, Anwendungsbeispiele. Springer Berlin Heidelberg Verlag, 4. Auflage, 2006. ISBN Nr. 3540251642
    • Jörn Krimmling. Facility Management: Strukturen und methodische Instrumente. Frauenhoger Irb Verlag, 3. Auflage, 2010. ISBN Nr. 3816781535

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Health Care Management

    Health Care Management

    2.5 SWS   4 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen den Aufbau und die Strukturen des Gesundheitssystems, kennen betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Aspekte und können diese Kenntnisse zur Analyse und Beurteilung von Abläufen und Entscheidungsprozessen im Gesundheitswesen anwenden.

    • Die AbsolventInnen beherrschen die Grundbegriffe des externen Rechnungswesens und der Kostenrechnung im Gesundheitswesen und können diese Kenntnisse nutzen, um wirtschaftliche Zusammenhänge zu erfassen, Entscheidungen zu bewerten und praxisrelevante Anwendungen zu verstehen.

    • Die AbsolventInnen sind in Wirtschaftsenglisch sowie im Fachvokabular aus Medizin und Technik vertraut und können sich sicher, adäquat und fehlerfrei in allen relevanten Sprachkompetenzbereichen (Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen) im beruflichen Umfeld ausdrücken.

    • Die AbsolventInnen können Zusammenhänge von Qualität, Qualitätsmanagement, Geschäftsprozessen und Managementsystemen in Gesundheitseinrichtungen analysieren, erklären und begründen sowie daraus Konsequenzen für die Steuerung und Optimierung von Prozessen ableiten.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, praxisnahe Problemstellungen im Gesundheitswesen zu analysieren, individuelle Lösungswege zu entwickeln und Managementmethoden unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens anzuwenden.

    2.5 SWS
    4 ECTS
    Grundlagen Managementmethoden | VO

    Grundlagen Managementmethoden | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in die Grundbegriffe und Grundlagen von Organisationen
    • Vertiefung in Aufbau- und Ablauforganisation
    • Organisationskultur
    • Formen der Arbeitsorganisation (z.B. MbO, Jobrotation) Gruppe/Teams sowie strategisches Management
    • Praxisbeispiele unterschiedlicher Organisationsformen und Managementmethoden in den einzelnen Bereichen des Gesundheitswesens

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen lernen die allgemeinen Managementmethoden kennen sowie darüber hinaus die besonderen Ausprägungen dieser Managementansätze in Gesundheitseinrichtungen. Sie besitzen das Wissen über die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und deren Auswirkung auf die Anwendbarkeit hinsichtlich betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente.

    • Die AbsolventInnen sind im Stande Problemanalysen durchzuführen und individuelle Lösungswege aufzuzeigen. Anhand praxisnaher Fallbeispiele vertiefen sie Ihre Problemlösungskompetenzen und Problemanalysekompetenzen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Horst Stienmann, Georg Schreyögg, Jochen Koch. Management, Grundlagen der Unternehmensführung. Gabler Verlag, 6. Auflage, 2005. ISBN-13: 978-3409633123
    • Volker Birkmann (Hrsg.). Case Management: Organisationsentwicklung und Change Management in Gesundheits- und Sozialunternehmen. Gabler Verlag, 2. Auflage, 2009. ISBN-13: 978-3834918543
    • Herbert Rebscher, Stefan Kaufmann. Qualitätsmanagement in Gesundheitssystemen. Medhochzwei Verlag, Auflage 2011, 2011. ISBN-13: 978-3862160617
    • Helmut Kasper/Wolfgang Mayrhofer. Personalmanagement, Führung, Organisation. Linde Wien Verlag, 4. Auflage, 2009. ISBN-13: 978-3714300024

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Qualitätsmanagement | ILV

    Qualitätsmanagement | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Qualitätsmanagementkonzepte
    • sektorspezifisches Qualitätsmanagement
    • integriertes Qualitätsmanagement
    • Qualitätssicherung
    • Einführung Risikoanalyse und Risikomanagement im Gesundheitsbereich
    • Methoden der Safety Analysen im Gesundheitsbereich
    • Schwerpunktsetzung auf Projekt-QM (z.B. Dienstleistungen, kein klassisches Produkt-Qualitätsmanagement)
    • Qualitätskonzepte und deren Bedeutung für ein Unternehmen
    • TQM-Philosophie
    • Aufgaben eines Qualitätsmanagers
    • ISO 9000:ff und ähnliche Normen
    • Qualitätsmanagementkonzepte

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen Grundkenntnisse des Geschäftsprozessmanagements unter Einbeziehung des Qualitätsbegriffes und können diese entsprechend anwenden und umsetzen.

    • Die AbsolventInnen können wesentliche Grundbegriffe des Qualitätsmanagements nennen und aufzählen, etwaige Zusammenhänge und daraus folgende Konsequenzen erklären und begründen sowie Geschäftsprozesse analysieren und vergleichen.

    • Die AbsolventInnen können Zusammenhänge von Ablaufprozessen innerhalb einer Gesundheitseinrichtung hinsichtlich qualitätsrelevanter Themen nennen, erklären, begründen und identifizieren. Sie verstehen ferner die Zusammenhänge zwischen den Themen Qualität, Qualitätsmanagement, Total Quality Management, Qualitätsmanagementsysteme und Managementsysteme.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlüssprüfung

    Literatur

    • Horst Stienmann, Georg Schreyögg, Jochen Koch: Management, Grundlagen der Unternehmensführung; Gabler Verlag, 6. Auflage, 2005. ISBN 340963312X
    • Volker Birkmann (Hrsg.): Case Management: Organisationsentwicklung und Change Management in Gesundheits- und Sozialunternehmen; Gabler Verlag, 2. Auflage, 2009. ISBN 3834918547
    • Herbert Rebscher, Stefan Kaufmann: Qualitätsmanagement in Gesundheitssystemen; Medhochzwei Verlag, Auflage 2011, 2011. ISBN 3862160610
    • Helmut Kasper/Wolfgang Mayrhofer: Personalmanagement, Führung, Organisation; Linde Wien Verlag, 4. Auflage, 2009. ISBN 3714300023
    • J. Herrmann, H. Fritz "Qualitätsmanagement: Lehrbuch für Studium und Praxis"; Carl Hanser Verlag; 2. Auflage 2016; ISBN-13: 978 - 3446440432
    • E. Trubel, A. Bastian "Qualitätsmanagement: Visuell verstehen, vermitteln und verankern"; Lambertus; 2015; ISBN-13: 978 - 3784127534
    • G. E. Weidner "Qualitätsmanagement: Kompaktes Wissen - Konkrete Umsetzung - Praktische Arbeitshilfen"; Carl Hanser Verlag; 2014; ISBN-13: 978 - 3446438392
    • G. M. E. Benes, P. E. Groh "Grundlagen des Qualitätsmanagements"; Carl Hanser Verlag; 3. Auflage 2014; ISBN-13: 978 – 3446442238

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul IT Infrastruktur

    IT Infrastruktur

    3 SWS   6 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen die Grundbegriffe der Netzwerktechnik, verschiedene Netzwerktypen und Topologien und können dieses Wissen nutzen, um die IT-Infrastruktur in einem Krankenhaus effizient zu planen und einzusetzen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, Netzwerke in Krankenhausumgebungen zu administrieren, Zugriffsrechte zu verwalten, Sicherheitsrichtlinien umzusetzen und die Stabilität sowie Verfügbarkeit kritischer IT-Systeme zu gewährleisten.

    • Die AbsolventInnen kennen die Besonderheiten medizinischer IT-Netzwerke und berücksichtigen Aspekte von Green-IT, um den Betrieb digitaler Systeme im Krankenhaus nachhaltig, energieeffizient und sicher zu gestalten.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Funktionsweise von IT- und Kommunikationsnetzen, einschließlich des Binärsystems, grundlegender Netzwerkbegriffe, Topologien, Architektur und Standards, und können diese Kenntnisse zur Analyse und Strukturierung von Netzwerken anwenden.

    • Die AbsolventInnen kennen die relevanten Netzwerkkomponenten (passiv und aktiv), Protokollhierarchien, OSI-Modell, TCP/IP und Netzwerkadressen und können Netzwerke planen, konfigurieren, verwalten und grundlegende Management-Aufgaben durchführen.

    • Die AbsolventInnen verstehen die zentralen Schutzziele, Bedrohungen und Angriffsarten in IP-basierten Netzen, kennen relevante Standards und Konzepte wie den BSI IT-Grundschutz sowie Grundlagen der Kryptographie und sicheren Netzwerkarchitektur und können dieses Wissen zur Analyse, Bewertung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen in Krankenhäusern anwenden.

    • Die AbsolventInnen können die Rolle von KI in der IT-Sicherheit grundlegend einordnen und beurteilen, welche Chancen und Grenzen KI-gestützte Verfahren für den Schutz von IT-Netzen im Kontext der Medizintechnik haben, und leiten daraus grundlegende Anforderungen für einen verantwortungsvollen Einsatz ab.

    3 SWS
    6 ECTS
    Errichtung von Kommunikations- und IT Netzen | ILV

    Errichtung von Kommunikations- und IT Netzen | ILV

    2 SWS   4 ECTS

    Inhalt

    • Kommunikations- und IT-Netze
    • Binärsystem - die Sprache der Computer
    • Netzwerke - Begriffe der Netzwerktechnik, Topologien, Netzwerkarchitektur,
    • Standards - ÖVE/ÖNORM EN 50173, ÖVE/ÖNORM EN 50174
    • Netz-Hardware - passive und aktive Netzwerkkomponenten
    • Netz-Software - Protokollhierarchien, OSI-Referenzmodell, TCP/IP, Netzwerkadressen
    • Netzwerkmanagement

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen die Funktionsweise von Kommunikations- und IT-Netzen, einschließlich des Binärsystems als Sprache der Computer, und können die grundlegenden Begriffe, Topologien und Netzwerkarchitekturen korrekt einordnen.

    • Die AbsolventInnen kennen die relevanten Netzwerkstandards (ÖVE/ÖNORM EN 50173, EN 50174) sowie passive und aktive Netzwerkkomponenten und können diese gezielt auswählen und in Netzwerkstrukturen einsetzen.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Protokollhierarchien, das OSI-Referenzmodell, TCP/IP und Netzwerkadressen und können Netzwerke planen, konfigurieren und verwalten, einschließlich grundlegender Netzwerkmanagement-Aufgaben.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Göbel, J.: Kommunikationstechnik, Grundlagen und Anwendungen. Hüthig Verlag. 1999. ISBN-13: 978-3778539040
    • Lagler, G.: Das kleine 1x1 der strukturierten Verkabelung: Die IT-Verkabelungsfibel. Hüthig Verlag. 2008. ISBN-13: 978-3778540466

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    4 ECTS
    Security in IT Netzen | ILV

    Security in IT Netzen | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grundlagen der IT-Sicherheit:
      • Schutzziele
      • Arten von Bedrohungen
    • Sicherheitsstrategien anhand des BSI IT-Grundschutzes
      • Fokus auf Infrastruktur mit „normalem“ Schutzbedarf
      • Erweiterte Risikoanalyse für Krankenhäuser
    • Standards zur Umsetzung von Informationssicherheit
    • Theoretische und praktische Probleme von IP-basierten Netzen
    • Angreifer-Typen und Angriffsarten
    • Ausgewählte Kapitel der Kryptographie
    • Architektur sicherer Netze

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen die zentralen Schutzziele der IT-Sicherheit, typische Bedrohungen sowie die speziellen Anforderungen im Krankenhausbereich und können diese Kenntnisse zur Analyse von Sicherheitsrisiken anwenden.

    • Die AbsolventInnen kennen den BSI IT-Grundschutz, erweiterte Risikoanalysen für kritische Infrastrukturen und relevante Standards zur Informationssicherheit und können Konzepte zur Umsetzung von Sicherheitsstrategien entwickeln und bewerten.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Architektur sicherer IP-basierter Netze, verschiedene Angreifer- und Angriffsarten sowie ausgewählte Grundlagen der Kryptographie und können Maßnahmen zur Absicherung von Netzwerken ableiten und anwenden.

    • Die AbsolventInnen können KI-bezogene Ansätze in der IT-Sicherheit in Grundzügen beschreiben und anhand typischer Einsatzfelder verstehen, wie solche Verfahren zur Erkennung und Bewertung von Sicherheitsereignissen beitragen können, und reflektieren dabei wesentliche Grenzen und Risiken (z. B. Zuverlässigkeit, Nachvollziehbarkeit, Datenabhängigkeit).

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • BSI Grundschutz-Kataloge. www.bsi.bund.de
    • BSI (2013) Schutz Kritischer Infrastrukturen: Risikoanalyse Krankenhaus-IT. Leitfaden. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
    • Eckert, C. (2014): IT Sicherheit. Oldenburg, München, 9. Auflage
    • Müller, W. (2016): IT Sicherheit. Grundlagen. Vorlesung Humboldt University, sar.informatik.hu-berlin.de
    • Schlegel, H. (2010) Steuerung der IT im Klinikmanagement. Vieweg+Teubner. Wiesbaden
    • Buchmann, J.: Einführung in die Kryptographie. 5. Aufl. Springer. 2010. ISBN 978-3540405085
    • Eckert, C.: IT-Sicherheit, Konzepte-Verfahren-Protokolle. Oldenbourg Verlag. 7. Aufl. München. 2012. ISBN 978-3486589993

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS

    Modul Biomedizinische Technik

    Biomedizinische Technik

    2.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verstehen zentrale Prinzipien der Medizintechnik entlang der Kette Patient – Signal – Gerät – klinischer Einsatz und können diese fachgerecht einordnen.

    • Die AbsolventInnen können physiologische Messgrößen und technische Messketten (Signalakquisition bis Auswertung) grundlegend erklären und kritisch bewerten.

    • Die AbsolventInnen kennen grundlegende Anforderungen an Sicherheit, Normen und Regulierung medizinischer Geräte und können typische Risiken und Schutzmaßnahmen ableiten.

    • Die AbsolventInnen analysieren den Einsatz von KI in bildgebenden Verfahren, indem sie zentrale Modellklassen (z. B. Klassifikation, Segmentierung, Detektion) einordnen sowie Vorteile (z. B. Qualitätssteigerung, Workflow-Optimierung) und Risiken (z. B. Bias, Datenschutz, Fehlentscheidungen/Übervertrauen) fachlich begründet bewerten.

    2.5 SWS
    5 ECTS
    Grundlagen der Medizintechnik  | ILV

    Grundlagen der Medizintechnik  | ILV

    2.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Patient, Signal, Strom
      • Physiologie, Biosignale (EKG, EEG, EMG, BP, SpO₂) und Signalakquisition.
      • Wirkung des elektrischen Stroms, Grundlagen der Gerätesicherheit, Einführung in Normen und Gesetzeshierarchie.
    • Monitoring- und Therapiegeräte
      • Überwachungsgeräte auf ICU/IMCU (EKG-Monitoring, SpO₂, Druckmessung) + Zusammenhang mit vorherigen Biosignalen.
      • Beatmung, Narkosegeräte, Defibrillator, Infusions- und Spritzenpumpen als ein zusammenhängender Block „elektromedizinische Geräte für Überwachung und Therapie“.
    • Bildgebung und klinische IT
      • Röntgen, CT, MRT, PET, Nuklearmedizin
      • Strahlenschutzanforderungen und Informationen zur baulichen Integration der Großgeräte
      • Digitale Bilderfassung, RIS/PACS, Kommunikationsstandards (DICOM, HL7)
      • KI-Anwendungen in bildgebenden Verfahren: Modelle, Vorteile, Risiken
    • Minimalinvasive Verfahren
      • Endoskopie und die notwendigen Grundlagen der Optik
      • Medizinisch genutzte Laser und die Anforderungen an ihren sicheren Betrieb (Laserklassen, Normen, Risiken, Schutzmaßnahmen)

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können Biosignale (EKG, EEG, EMG, Blutdruck, SpO₂) hinsichtlich Entstehung, Messprinzip, Signalakquisition und typischer Fehlerquellen/Artefakte erklären und beurteilen.

    • Die AbsolventInnen können Funktionsprinzip und Einsatzgrenzen zentraler Monitoring- und Therapiegeräte (ICU/IMCU-Monitoring, Beatmung, Narkosegerät, Defibrillator, Infusions-/Spritzenpumpen) beschreiben und den Zusammenhang zu den zugrunde liegenden Biosignalen herstellen.

    • Die AbsolventInnen können bildgebende Verfahren und klinische IT (Röntgen, CT, MRT, PET/Nuklearmedizin; Strahlenschutz und bauliche Integration; digitale Bilderfassung, RIS/PACS; DICOM/HL7) sowie minimalinvasive Systeme (Endoskopie/Optik, medizinische Laser inkl. Klassen, Risiken, Normen, Schutzmaßnahmen) konzeptionell einordnen und sicherheitsrelevante Anforderungen begründen.

    • Die AbsolventInnen erläutern typische KI-Modelle in der medizinischen Bildgebung und beurteilen deren Nutzen und Grenzen anhand konkreter Anwendungsszenarien, einschließlich möglicher Risiken für PatientInnensicherheit, Daten- und IT-Sicherheit sowie klinische Entscheidungsqualität.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Erich Wintermantel, Suk-Woo-Ha: Medizintechnik: Life Science Engineering, Technologien, Diagnostik, Werkstoffe, Zertifizierung; Springer Berlin Heidelberg Verlag, 5. Auflage, 2009 ISBN Nr. 3540939350
    • Rüdiger Kramme (Hrsg.): Medizintechnik: Verfahren – Systeme – Informationsverarbeitung; Springer Berlin Heidelberg Verlag, 4. Auflage 2011. ISBN Nr. 3642161863
    • Armin Gärtner: Normen in der Medizintechnik TÜV Media, Auflage 1, 2009. ISBN Nr. 3824911655
    • Christian Johner, Matthias Hölzer-Klüpfel, Sven Wittorf; Basiswissen Medizinische Software. Dpunkt Verlag, Auflage 1, 2011 ISBN Nr. 3898646882
    • Medizintechnik Fachzeitschrift mt - medizintechnik - Organ des VDIFachgebietes
    • Medizintechnik und Organ des Fachverbandes
    • Biomedizinische Technik. TÜV Rheinland, Köln, sechs Ausgaben jährlich, ISSN 0344-9416.
    • KTM, Krankenhaus Technik + Management, Organ des fbmt, Dr. Wolf Zimmermann, pn Verlag, ISSN 1619-4772

    >>> Aus dem Antrag:

    • E. Wintermantel, Suk-Wo Ha „Medizintechnik: Life Science Engineering“; Springer Verlag; 4. Auflage 2008; ISBN-13: 978- 3540749240
    • K. Below, K. Dietrich „Medizinische Gerätetechnik “; Europa-Lehrmittel; 1. Auflage 2006; ISBN-13: 978- 3808569511
    • E. Mach „Einführung in die Medizintechnik für Gesundheitsberufe“; Facultas Universitätsverlag; 1. Auflage 2009; ISBN-13: 978- 3708904634
    • H. Hutten „Biomedizinische Technik 4: Medizinische Sondergebiete“; Springer Verlag; Reprint der 1. Auflage 2012; ISBN-13: 978- 3642841828
    • H. Hutten „Biomedizinische Technik 3: Signal- und Datenverarbeitung medizinische Sondergebiete“; TÜV Media GmbH TÜV Rheinland Group; 1. Auflage 1990; ISBN-13: 978-3885856870

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2.5 SWS
    5 ECTS
    Modul Facility Services

    Facility Services

    2.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein fundiertes Verständnis der Aufgabenbereiche im Facility Management, können die zentralen FM-Bereiche (infrastrukturelles, technisches und kaufmännisches FM) unterscheiden und deren Anforderungen in der Praxis zielgerichtet anwenden.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, technische Service- und Wartungsaufgaben effizient zu planen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Umsetzung von Maßnahmen nachhaltig zu sichern.

    • Die AbsolventInnen erkennen die Bedeutung von Hygiene im Gesundheitsbereich, können Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Krankenhaushygiene gemeinsam mit Fachpersonal umsetzen und damit aktiv zur PatientInnensicherheit beitragen.

    2.5 SWS
    5 ECTS
    Betrieb und Wartung  | ILV

    Betrieb und Wartung  | ILV

    1.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Definition von Facility Management und den wichtigsten Facility Services anhand der gängigen Normen (EN15221)
    • Speziell wird auf die technischen Services vertieft eingegangen
    • Arten der durchzuführenden Wartungsarbeiten an Maschinen und Anlagen sowie Gebäudeteilen im Gesundheitsbereich
    • Dokumentationspflicht für die durchgeführten Wartungen
    • Anhand von konkreten Anwendungsbeispielen werden die unterschiedlichen Aspekte des Betriebes und der Wartung der Einrichtungen im Gesundheitswesen erarbeitet

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen Aufgabenbereiche im Facility Management (FM). Sie können diese Aufgaben und Anforderungen den wesentlichen FM-Bereichen (infra-strukturellem FM, technischem FM und kaufmännischem FM) zuordnen.

    • Die AbsolventInnen kennen im Bereich technische Services die wichtigsten Wartungs- und Serviceaufgaben und können kosteneffiziente Service- und Wartungspläne erstellen sowie deren Umsetzung sichern. Die gesetzlichen Regelungen dazu sind bekannt. Die sich daraus abzuleitenden Maßnahmen können ihnen umgesetzt und auf Stand gehalten werden.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • J. Nävy, „Facility Management, Grundlagen, Computerunterstützung, Systemeinführung, Anwendungsbeispiele“ 4. Auflage, Springer Berlin Heidelberg Verlag, 2012, ISBN-13: 978-3642325687
    • J. Krimmling, „Facility Management: Strukturen und methodische Instrumente“ Frauenhoger Irb Verlag, 5. Auflage, 2017, ISBN-13: 978-3816798125
    • ÖNORM EN15221-1 Facility Management - Begriffe
    • ÖNORM EN15221-2 Facility Management – Leitfaden zur Ausarbeitung von FM Vereinbarungen
    • ÖNORM EN15221-3 Qualität im Facility Management
    • ÖNORM EN15221-4 Taxonomie
    • ÖNORM EN15221-5 Leitfaden für FM Prozesse Guidance on the development and improvement of processes
    • Facility Management – Bauverlag BV GmbH

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    3 ECTS
    Krankenhaushygiene | VO

    Krankenhaushygiene | VO

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Septischer und Aseptischer Bereich
    • Multiresistente Keime
    • Nosokomiale Infektionen
    • Strategie und Organisation der Krankenhaushygiene
    • Aufgaben des Krankenhaushygieneteams
    • Händehygiene und persönliche Schutzausrüstung
    • Impfungen
    • Abfallwirtschaft
    • Bau-Hygiene
    • Reinigung, Desinfektion, Sterilisation

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die medizinischen, organisatorischen sowie technischen Anforderungen an die Hygiene im Gesundheitsbereich. Sie können mit dem zuständigen Fachpersonal für die Hygiene, Maßnahmen zur Beibehaltung sowie Verbesserung der Krankenhaushygiene treffen und umsetzen.

    • Die AbsolventInnen wissen um die Notwendigkeit zyklischer Überprüfungen der Hygiene und um die Gefahren durch nosokomiale Infektionen und können damit ihren Beitrag zur Gewährleistung der PatientInnensicherheit liefern. Bei der Durchführung von technischen Wartungsund Reparaturarbeiten sind sie in der Lage die nachfolgenden Hygienemaßnahmen mit dem medizinischen Personal zu definieren und umzusetzen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • H. Bankl, „Hygiene und Infektionslehre – Ein Lehrbuch für die Pflege- und Gesundheitsberufe“, 6. Auflage, Facultas, 2004, ISBN-13: 978-3850766579
    • F. Daschner, M. Dettenkofer, U. Frank, M. Scherrer, „Praktische Krankenhaushygiene und Umweltschutz“, 3.Auflage, Springer Verlag, 2006, ISBN-13: 978-3-540-23-7464
    • G. Handl, „Angewandte Hygiene, Infektionslehre und Mikrobiologie – Ein Lehrbuch für Gesundheitsberufe und medizinische Assistenzberufe“, 2. Auflage, Facultas Verlag, 2014, ISBN-13: 978-3-708-91-1489

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär

    Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär

    5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen beherrschen die Planungs- und Dimensionierungsgrundlagen für Wasser-, Gas- und Sanitäranlagen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, leiten daraus geeignete Auslegungsentscheidungen ab und stellen durch passende Maßnahmen den sicheren und normgerechten Betrieb sicher; zudem planen und beschreiben sie zyklische Instandhaltungs- und Wartungsprozesse inklusive Vorgehensweisen, Verantwortlichkeiten und Prüfschritten.

    • Die AbsolventInnen wenden rechtliche und normative Anforderungen zur Sicherung kritischer Infrastrukturen (z. B. Energieversorgung in Untersuchungs- und Operationsbereichen) an, übersetzen diese in konkrete Prüf- und Nachweisanforderungen, führen Plausibilitäts- und Praxisüberprüfungen der Umsetzung durch und dokumentieren Ergebnisse prüffähig (z. B. Umfang, Mess-/Prüfmethoden, Abweichungen, Maßnahmen, Fristen).

    • Die AbsolventInnen analysieren die spezifischen Anforderungen sensibler Funktionsbereiche wie Reinräume und Operationsumgebungen, wählen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Einhaltung dieser Anforderungen aus und wenden diese korrekt an; sie erkennen dabei typische Risikoquellen (z. B. Kontamination, Ausfallszenarien, Schnittstellenprobleme) und leiten daraus betrieblich umsetzbare Anforderungen für Planung, Betrieb und Kontrolle ab.

    • Die AbsolventInnen beurteilen Technologien und Strategien zur Energieoptimierung in Kranken-, Pflege- und Rehaeinrichtungen, verstehen die physikalischen und technischen Grundlagen der Nutzung von Solar-, Wind- und Wärmeenergie, vergleichen alternative Lösungskonzepte hinsichtlich Nutzen, Aufwand, Betriebssicherheit und Rahmenbedingungen und wählen für gegebene Anforderungen eine begründete, praxisgerechte Lösung aus; dabei nutzen sie auch den fachlichen Austausch, um Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze systematisch abzuwägen.

    5 SWS
    10 ECTS
    Dimensionierung HKLS | ILV

    Dimensionierung HKLS | ILV

    2.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Technische Mathematik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
    • Berechnungs- und Dimensionierungsgrundlagen für
      • Heizungsanlagen
      • Klimaanalgen
      • Sanitärinstallationen und
      • Lüftungsanlagen

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen Dimensionierungsgrundlagen für Wasser-, Gas- und Sanitäranlagen. Sie wissen was zum sicheren Betrieb dieser Bereiche notwendig ist und wie zyklische Instandhaltungs- insb. Wartungsarbeiten durchzuführen sind.

    • Die AbsolventInnen kennen die rechtlichen Normen zur Sicherung der Infrastruktur wie z.B. Energieversorgung von Untersuchungs- und Operationsräumen. Sie wissen, wie diese Anforderungen in der Praxis überprüft werden können sowie in welcher Form diese Überprüfungen zu dokumentieren sind.

    • Die AbsolventInnen kennen spezielle Anforderungen an Reinräume (z.B. Operationsräume, etc.) und richtig anwenden.

    • Die AbsolventInnen haben anhand von konkreten Praxisbeispielen die wesentlichen Betreiber- / Betreiberinnenpflichten kennen gelernt und können diese auch in der Praxis anwenden.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • ÖNORM: H6020 auszugsweise….
    • H. Zierhut, „Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“, Bildungsverlag Eins, 3. Auflage, 2010, ISBN-13: 978-3427074922
    • H. Zierhut, „Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Technische Mathematik“ Taschenbuch, 4. Auflage, Bildungsverlag Eins, 2010, ISBN-13: 978-3427074922
    • L. Keller, „Leitfaden für Lüftungs- und Klimaanlagen: Grundlagen der Thermodynamik, Komponenten einer Vollklimaanlage, Normen, Vorschriften“, 2. Auflage, Oldenburg Industrieverlag, 2008, ISBN-13: 978-3835631656
    • M. Schöpf, A. Gaßner, „Formeln-, Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik“, Verlag Handwerk und Technik, 5. Auflage, 2008, ISBN-13: 978-3835631656

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2.5 SWS
    5 ECTS
    Installation und Klimatisierung | ILV

    Installation und Klimatisierung | ILV

    1.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Aufbau von Warmwasserheizungsanlagen
    • Regelungssysteme für Heizungssysteme
    • Ausführungsvarianten Klimaanlagen
    • Auswahlverfahren Komponenten der Klimatechnik
    • Realisierungsformen Lüftungsanlagen
    • Schallschutzmaßnahmen in der Installationstechnik
    • Ausführungsformen Sanitärinstallationen
    • Wartungs- und Serviceaufgaben Heizung / Klima / Sanitär
    • Hygieneanforderungen HKLS im Gesundheitsbereich
    • Servicevereinbarungen / Dokumentationsaufgaben
    • Anhand von konkreten Anwendungsbeispielen aus dem Gesundheitsbereich erarbeiten die Studierenden unterschiedliche Realisierungsmöglichkeiten.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die Verteilung von Wasser-, Gas- und Sanitäreinrichtungen und sind in der Lage, diese in Form von Anforderungsbeschreibungen für die entsprechenden Gewerke zusammenzufassen.

    • Die AbsolventInnen kennen unterschiedliche technische Möglichkeiten zur Optimierung des Energiebedarfes einer Kranken-, Pflege- oder Rehabeinrichtung. Sie kennen die physikalischen und technischen Grundlagen zur Nutzung von Sonnen-, Wind- oder Wärmeenergie.

    • Die AbsolventInnen erkennen durch den interaktiven Austausch unterschiedlicher Lösungsvorschläge die Vor-und Nachteile verschiedener Lösungen und können für ihre speziellen Anforderungen die richtige Lösung auswählen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • A. Trogisch, „Planungshilfen Lüftungstechnik, 5. Auflage, Hüthig Verlag, 2015, ISBN-13: 978-3800736515
    • T. Maurer, „Kältetechnik für Ingenieure“, VDE Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3800739356
    • W. Burkhardt, R. Kraus, „Heizungstechnik, Projektierung von Warmwasserheizungen, Arbeitsmethodik, Anlagenkonzeption,…Einsparungen“, 7. Auflage, 2006, Oldenburg Industrieverlag, ISBN-13: 978-3835630925
    • L. Keller, „Leitfaden für Lüftungs- und Klimaanlagen: Grundlagen der Thermodynamik, Komponenten einer Vollklimaanlage, Normen Vorschriften, Oldenburg Industrieverlag, 2. Auflage, 2007, ISBN-13: 978-3835631656
    • H. Zierhut, „Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Formeln – Tabellen – Diagramme“ Bildungsverlag Eins, 5. Auflage, 2008, ISBN-13: 978-3427074915
    • J. Seifert, „Repetitorium Heizungstechnik“, 1. Auflage, VDE Verlag, 2015. ISBN-13: 978-3800736270

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    3 ECTS
    Technische Versorgung (Gase) | ILV

    Technische Versorgung (Gase) | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Technische Gase:
      • Herstellung
      • Verteilung
      • Anwendung
      • Speicherungsformen und Anforderungen
      • Ausführungsformen zur Versorgung mit technischen Gasen, Installationsrichtlinien im Gesundheitsbereich.
    • Anhand von konkreten Anwendungsbeispielen aus dem Gesundheitsbereich erarbeiten die Studierenden unterschiedliche Realisierungsmöglichkeiten.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die Systeme zur Versorgung mit technischen Gasen im Bereich des Gesundheitswesens.

    • Die AbsolventInnen erkennen auf Basis von Praxisbeispielen die Problemstellungen und speziellen Anforderungen beim Umgang mit technischen Gasversorgungen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Diverse Normen und Standards zum Umgang mit med. Gasen
    • H.Schoen, "Handbuch der Reinsten Gase", Springer Verlag, 2005, ISBN-13: 978-3540232155

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Modul Medizinische IT Systeme und deren Anwendungen

    Medizinische IT Systeme und deren Anwendungen

    3 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über fundierte Kenntnisse der zentralen IT-Systeme im Gesundheitswesen, verstehen deren Zusammenspiel in komplexen Versorgungsstrukturen und können Informationsflüsse sowie Systemarchitekturen konzeptionell darstellen.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Bedeutung von Schnittstellen, Standards und semantischer Interoperabilität und sind in der Lage, einfache Datenmodelle zu entwickeln sowie die Integration von IT-Systemen effizient zu beurteilen.

    • Die AbsolventInnen erkennen die organisatorischen und technischen Auswirkungen interoperabler Systemlandschaften, berücksichtigen dabei Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen und können praxisnahe Konzepte zur Verbesserung der Interoperabilität und Datenqualität entwickeln.

    3 SWS
    5 ECTS
    IT-Systeme und Interoperabilität im Gesundheitswesen | ILV

    IT-Systeme und Interoperabilität im Gesundheitswesen | ILV

    3 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in die im Gesundheitswesen gängigen IT-Systeme und deren Zusammenspiel im Hinblick auf Interoperabilität.

    • Abgrenzung und Überblick über zentrale Systeme: ERP (Enterprise Resource Planning), Krankenhausinformationssysteme (KIS) sowie spezielle Anwendungen wie CAFM (Computer Aided Facility Management Systeme), Instandhaltungssoftware, Computer-Aided-Design-Systeme und Management-Informationssysteme.

    • Grundlagen der Datenmodellierung als Voraussetzung interoperabler Systeme.

    • Schnittstellen, Kommunikationsprotokolle und Interoperabilitätsstandards (z. B. HL7, FHIR, DICOM).

    • Vorgehensmodelle für die Einführung, Integration und Vernetzung von IT-Systemen im Gesundheitswesen sowie notwendige organisatorische und technische Rahmenbedingungen.

    • Digitale Gesundheitsanwendungen, elektronische Patient:innenakte und Telemedizin unter Berücksichtigung von Datenschutz, Datensicherheit und ethischen Aspekten.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über fundierte Kenntnisse zu den zentralen IT-Systemen im Gesundheitswesen und verstehen deren Interoperabilität und Zusammenspiel in komplexen Versorgungsstrukturen.

    • Die AbsolventInnen können Informationsflüsse und Systemarchitekturen konzeptionell darstellen und einfache Datenmodelle zur Sicherstellung der Interoperabilität entwickeln. Sie verstehen die Bedeutung von Schnittstellen, Standards und semantischer Interoperabilität und können beurteilen, wie IT-Systeme effizient integriert werden.

    • Die AbsolventInnen erkennen die organisatorischen und technischen Auswirkungen interoperabler Systemlandschaften, berücksichtigen Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen und sind in der Lage, praxisnahe Konzepte zur Verbesserung der Interoperabilität und Datenqualität zu entwickeln.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • A.W. Scheer, „Wirtschaftsinformatik – Referenzmodelle für industrielle Geschäftsprozesse, Springer Verlag, 1996, ISBN Nr: 3540588728
    • P. Chamoni, P. Gluchowski „Analytische Informationssysteme“, p. 104-122, Kapitel: Logische Datenmodellierung für das Data Warehouse, 4. Auflage, Springer Berlin, 2012, ISBN-13: 978-3642337741
    • M. Hahne, „Logische Datenmodellierung für das Data Warehouse“, ISBN-Nr: 3540658432
    • A. Egger, W. Egger, R. Schauer, „Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ 27. Auflage, Linde Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3707334579

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    5 ECTS
    Modul Projekt-, Prozess- und Anforderungsmanagement

    Projekt-, Prozess- und Anforderungsmanagement

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein fundiertes Verständnis systemisch-konstruktivistischer Projektmanagement-Ansätze, können Methoden zur Leistungs-, Termin- sowie Kosten- und Ressourcenplanung situationsgerecht auswählen und anwenden und verstehen die Bedeutung einer etablierten Projektkultur inklusive Projektmarketing.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, die grundlegenden Methoden und Techniken des Requirements Engineering anzuwenden, um Anforderungen systematisch zu erheben, zu dokumentieren und zu verwalten.

    • Die AbsolventInnen besitzen ein grundlegendes Verständnis von Prozessmanagement, kennen Methoden zur Prozessetablierung, -steuerung und -verbesserung und können die Zusammenhänge zwischen Prozess-, Qualitäts- und Projektmanagement herstellen.

    2 SWS
    5 ECTS
    Prozessmanagement | ILV

    Prozessmanagement | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in die Grundbegriffe und Grundlagen des Prozessmanagements, Prozessverständnis, Prozessmanagement-Ansatz, Überblick zu den Methoden Prozess-Modellierung, Prozessverbesserung (FMEA, interne Kunden-Lieferanten-Beziehungen, MoT, etc.)
    • Einführung in die Modellierung von Prozessen anhand des ARIS Modells
    • praktische Übungen zur Prozessmodellierung im Bereich Gesundheitswesen

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen haben ein grundlegendes Verständnis von Konzeption und Vorgehensweise im und mit Prozessmanagement.

    • Die AbsolventInnen kennen wesentliche Methoden und Instrumente zur Prozessetablierung, -verbesserung und -steuerung.

    • Die AbsolventInnen können den Zusammenhang zwischen angewandtem Prozess-, Qualitäts- und Projektmanagement herstellen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • R. Gareis, M. Stummer „Prozesse & Projekte“, 2. Auflage, Manz Verlag, 2007. ISBN-13: 978-3214083236
    • H. J. Schmelze, W. Sesslemann „Geschäftsprozessmanagement in der Praxis: Kunden zufrieden stellen – Produktivität steigern – Wert erhöhen“, 8. Auflage, Carl Hanser Verlag, 2013 ISBN-13: 978-3446434608
    • K. Dahlgaard, P. Stratmeyer, „Fallsteuerung im Krankenhaus: Effizienz durch Case Management und Prozessmanagement“, 1. Auflage, Kohlhammer Verlag 2013, ISBN-13: 978-3170226173
    • A. Greulich, G. Thiele, M. Thiex-Kreye „Prozessmanagement im Krankenhaus“, 1. Auflage, Decker Verlag 1997, ISBN-13: 978-3768515979

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Requirements Engineering und Projektmanagement  | ILV

    Requirements Engineering und Projektmanagement  | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Einführung Begriffsverständnis - Projekte und den Projektmanagement-Ansatz. Instrumente und Werkzeuge des Projektmanagements wie Abgrenzungs- und Kontextanalyse, Projektauftrag, Leistungs-, Termin-, Kosten- / Ressourcenplanung, Projektorganisation,
    • Kommunikationsstrukturen
    • Kennenlernen der wesentlichen Prozesse (Beauftragung, Start, Controlling, Abschluss, Marketing) im Projektmanagement sowie Methoden der Gestaltung
    • Kenntnisse der grundlegenden Methoden und Techniken des Requirements Engineering  

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen haben ein gutes Verständnis von einem systemischkonstruktivistischen Projektmanagement-Ansatz.

    • Die AbsolventInnen sind vertraut mit den wesentlichen Methoden und Instrumenten zur Leistungs-, Termin- sowie Kosten- / Ressourcenplanung.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage diese Methoden situationsbedingt auszuwählen und anzuwenden.

    • Die AbsolventInnen wissen um die Wichtigkeit der Etablierung einer Projektkultur und haben Kenntnisse über die Methoden des Projektmarketings.

    • Die AbsolventInnen können die grundlegenden Methoden und Techniken des Requirements Engineering anwenden, um Anforderungen systematisch zu erheben, zu dokumentieren und zu verwalten.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • G. Patzak, G. Rattay, „Projektmanagement: Leitfaden zum Management von Projekten, Projektportfolios und projektorganisierte Unternehmen“, 6. Auflage, Linde Verlag, 2014 ISBN-13: 978-3714302660
    • S. Schmidt, „Anpacken – Projektmanagement in Gesundheitsberufen“, Springer Verlag, 2011, ISBN-13: 978-3642169670
    • C. Sterrer, G. Winkler, „Let your Projects fly, Projektmanagement, Methoden, Prozess, Hilfsmittel“, 3. Auflage, Goldegg Verlag, 2006 ISBN-13: 978-3901880209
    • R. Gareis, „Happy Projects“, 3. Auflage, Manz Verlag, 2006 ISBN-13: 978-3214084387
    • T. Rosenthal, E. Wagner, „Organisationsentwicklung und Projektmanagement im Gesundheitswesen – in der Praxis“, Economica Verlag, 2004, ISBN-13: 978-3870813277
    • H. Kerzner, „Projektmanagement Fallstudien“, REDLINE Verlag (mitp), 2004, ISBN-13: 978-3826614477

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS

    Modul Anwendungen biomedizinischer Technik

    Anwendungen biomedizinischer Technik

    5.5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können den sicheren, effektiven klinischen Einsatz typischer medizintechnischer Geräte und Systeme erklären und typische Fehlanwendungen sowie Risikosituationen erkennen.

    • Die AbsolventInnen können Geräteparameter, Betriebsmodi, Alarme und Usability-Aspekte analysieren und deren Einfluss auf Arbeitsabläufe, Patientensicherheit und Ergebnisqualität beurteilen.

    • Die AbsolventInnen können Funktionseinheiten im Krankenhaus als technische Gesamtsysteme verstehen, Gerätecluster/Workflows beschreiben und Schnittstellen- sowie Interaktionsrisiken ableiten.

    • Die AbsolventInnen können Planung, Beschaffung und Lifecycle-Management medizintechnischer Infrastruktur strukturieren und dabei Normen, Organisation und Verantwortlichkeiten im klinischen Kontext berücksichtigen.

    • Die AbsolventInnen bewerten den State-of-the-Art und künftige Entwicklungen von KI im medizinischen Monitoring sowie im Geräte-Lifecycle medizintechnischer Systeme (z. B. Betrieb, Alarm- und Trendanalyse, Wartung/prädiktive Instandhaltung) und leiten daraus Anforderungen und Maßnahmen für eine sichere, effektive und regelkonforme Implementierung im klinischen Alltag ab (insb. Datenqualität, Robustheit, Erklärbarkeit, Cybersecurity, PatientInnensicherheit).

    5.5 SWS
    10 ECTS
    Medizintechnik Anwendungen | ILV

    Medizintechnik Anwendungen | ILV

    3 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Monitoring- und Therapiegeräte im Einsatz
      1. Monitore, Infusions-/Spritzenpumpen: typische Betriebsmodi, Alarme, Fehlanwendungen
      2. Usability, Alarmflut, Sicherheitsaspekte
      3. KI im medizinischen Monitoring: State-of-the-Art, Ausblick
      4. Laborübung OPIC
    • Bildgebende Systeme: Röntgen
      1. Planare Röntgentechnik: Grundprinzip, Gerätearchitektur, Bildentstehung
      2. Laborübung Röntgen: Bildentstehung, Parameter (kV, mAs), Bildqualität vs. Dosis, einfache Dosisbetrachtungen, Verbindung zu Strahlenschutz und Normen
    • Bildgebende Systeme: Ultraschall
      1. Physikalisches Prinzip, Sondenarten, typische Anwendungen, Grenzen
      2. Laborübung Ultraschall: Einfluss von Frequenz, Fokus, Sondenwahl; Artefakte erkennen, Grenzen der Methode

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können bei Monitoringgeräten sowie Infusions-/Spritzenpumpen typische Betriebsmodi und Alarmarten erklären, Fehlanwendungen identifizieren und geeignete Sicherheitsmaßnahmen ableiten.

    • Die AbsolventInnen können Usability-Probleme (z. B. Alarmflut, Bedienfehler, Kontextstress) analysieren und Maßnahmen für Alarm- und Bedienkonzepte im Sinne der Patientensicherheit begründet vorschlagen.

    • Die AbsolventInnen können in Laborübungen (OPIC, Röntgen, Ultraschall) Parameter und Einstellungen gezielt variieren und deren Auswirkungen auf Bild-/Messqualität, Grenzen/Artefakte sowie (wo relevant) Dosis und Strahlenschutzanforderungen nachvollziehbar bewerten.

    • Die AbsolventInnen bewerten den State-of-the-Art von KI im medizinischen Monitoring und leiten daraus einen fachlich begründeten Ausblick auf zukünftige Anwendungen sowie zentrale Anforderungen (z. B. Datenqualität, Robustheit, Alarmmanagement, Datenschutz/Cybersecurity) für den klinischen Einsatz ab.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • E. Wintermantel, Suk-Wo Ha „Medizintechnik: Life Science Engineering“; Springer Verlag; 4. Auflage 2008; ISBN-13: 978-3662487709
    • R. Kramme „Medizintechnik: Verfahren - Systeme - Informationsverarbeitung“; Springer Verlag; 5. Auflage 2016; ISBN-13: 978- 3808569511
    • E. Mach „Einführung in die Medizintechnik für Gesundheitsberufe“; Facultas Universitätsverlag; 1. Auflage 2009; ISBN-13: 978- 3708904634
    • A. Gärtner „Medizintechnik und Informationstechnologie: MIT – Konzepte, Technologien, Anforderungen“; TÜV Media GmbH TÜV Rheinland Group; Loseblattsammlung Grundwerk (2001) mit 22. Ergänzungslieferung (2016); ISBN-13: 978-3824914159

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    5 ECTS
    Medizintechnik Funktionseinheiten | ILV

    Medizintechnik Funktionseinheiten | ILV

    2.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    1. Typische Funktionseinheiten
      • OP, Hybrid-OP, Aufwachraum, ICU/IMCU, Dialyse, Radiologie, Schockraum, Isolationszimmer, Onkologische Tagesklinik
      • AEMP (Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte)
      • Zentrallabor: Analysengeräte, Probenlogistik, IT-Schnittstellen, Automatisierung
    2. Planung und Lifecycle-Management
      • Anforderungsanalyse, Spezifikationserstellung, Ausschreibung
      • Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Prüfpläne
    3. Recht, Normen & Organisation im Kontext
      • Strahlenschutzorganisation, Dokumentationspflichten, Verantwortlichkeiten in Klinikstrukturen
      • Anwendung der Grundlagen-Normen auf konkrete Einheiten (z.B. radiologischer Bereich vs. Endoskopie mit Laser)

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können typische klinische Funktionseinheiten (z. B. OP/Hybrid-OP, ICU/IMCU, Dialyse, Radiologie, Schockraum, AEMP, Zentrallabor) hinsichtlich Aufgaben, Geräteclustern, Prozessabläufen und IT-/Material-Schnittstellen beschreiben.

    • Die AbsolventInnen können für eine Funktionseinheit eine Anforderungsanalyse und Spezifikation strukturieren und Aspekte wie Ausfallsicherheit, Verfügbarkeit, Prüfpläne und Betriebskonzepte in ein Lifecycle-orientiertes Vorgehen übersetzen.

    • Die AbsolventInnen können rechtliche/normative und organisatorische Anforderungen (z. B. Strahlenschutzorganisation, Dokumentationspflichten, Verantwortlichkeiten) auf konkrete Bereiche anwenden und daraus praxisnahe Maßnahmen für sicheren Betrieb und Compliance ableiten.

    • Die AbsolventInnen analysieren den Einsatz von KI im Geräte-Lifecycle medizintechnischer Systeme (z. B. Betrieb, Wartung, prädiktive Instandhaltung) und beurteilen Nutzen, Grenzen und Risiken im Hinblick auf PatientInnensicherheit, Nachvollziehbarkeit und regelkonforme Umsetzung.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • E. Wintermantel, Suk-Wo Ha „Medizintechnik: Life Science Engineering“; Springer Verlag; 4. Auflage 2008; ISBN-13: 978-3662487709
    • R. Kramme „Medizintechnik: Verfahren - Systeme - Informationsverarbeitung“; Springer Verlag; 5. Auflage 2016; ISBN-13: 978- 3808569511
    • E. Mach „Einführung in die Medizintechnik für Gesundheitsberufe“; Facultas Universitätsverlag; 2. Auflage 2019; ISBN-13: 978- 3708918075
    • A. Gärtner „Medizintechnik und Informationstechnologie: MIT – Konzepte, Technologien, Anforderungen“; TÜV Media GmbH TÜV Rheinland Group; Loseblattsammlung Grundwerk (2001) mit 22. Ergänzungslieferung (2016); ISBN-13: 978-3824914159
    • N. Leitgeb: „Sicherheit von Medizingeräten: Recht – Risiko – Chancen“; Springer Vieweg; 2. Auflage 2016; ISBN-13: 978-3662446560

    Fachzeitschriften:

    • „mt – medizintechnik: Organ des VDI-Fachgebietes Medizintechnik und Organ des Fachverbandes Biomedizinische Technik“ TÜV Rheinland, Köln, sechs Ausgaben jährlich, ISSN 0344-9416.
    • „KTM, Krankenhaus Technik + Management: Organ des fbmt“; pn Verlag Dr. Wolf Zimmermann

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2.5 SWS
    5 ECTS
    Modul Betriebsführung

    Betriebsführung

    5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Krankenhausplanung zu erkennen, medizinische Funktionseinheiten und Großgeräte zielführend zu verorten und die Planungsprozesse mit allen Beteiligten effektiv zu koordinieren.

    • Die AbsolventInnen können die planerische Verortung von haustechnischen Anlagen und medizinischen Funktionseinheiten hinsichtlich späterer Betriebsführung beurteilen, fachliche Optimierungsvorschläge geben und die Umsetzung von Änderungswünschen fachlich begleiten.

    • Die AbsolventInnen sind befähigt, Zusammenhänge zwischen Organisation, Prozessen und Führung zu analysieren, zentrale Begriffe und Methoden anzuwenden sowie messbare Ergebnisse und mögliche Hindernisse in Gesundheitsorganisationen zu identifizieren.

    • Die AbsolventInnen können spezifische Rahmenbedingungen von Gesundheitseinrichtungen – wie Finanzierung, Ressourcenverfügbarkeit und regulatorische Vorgaben – analysieren und allgemeine Organisations- und Managementkonzepte auf den Kontext von Gesundheitseinrichtungen übertragen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, geeignete Organisationsformen auszuwählen, Geschäftsprozesse sowie Führungs- und Personalinstrumente in technologischen Organisationskontexten zu gestalten, zu steuern und zu evaluieren sowie Weiterbildungsbedarfe zu erkennen und bei Bedarf externe Fachkompetenz einzubinden.

    5 SWS
    10 ECTS
    Krankenhausplanung | ILV

    Krankenhausplanung | ILV

    2 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Funktionale Zusammenhänge der einzelnen Bereiche (Bettenstation, Ambulanzbereich, Behandlungsbereich)
    Logistische Konzepte (Ver- und Entsorgung)
    Funktions- und Raumprogramme für ausgewählte medizinische Funktionseinheiten wie z.B:

    • OP-Einheiten (Holding area, Aufwachraum, Sterilgutlager, OP-Saal, …)
    • Ambulanzbereich (Erstbehandlung, Nachbehandlung, Schockraum, …)
    • Intensivstation (ICU, IMCU, ..)
    • Dialysestation
    • Endoskopie

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Krankenhausplanung und können daraus die grundsätzlich zielführendste Verortung der medizinischen Funktionseinheiten und Großgeräten mit den am Planungsprozess beteiligten Personen vornehmen.

    • Die AbsolventInnen können die planerische Verortung der haustechnischen Anlagen im Hinblick auf die spätere Betriebsführung beurteilen und gegebenenfalls fachlichen Input für mögliche Adaptierungen geben.

    • Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Anforderungen an das Raum- und Funktionsprogramm von medizinischen Funktionseinheiten. Sie können Planungsunterlagen im Hinblick auf die Erfüllung der grundlegenden Erfordernisse prüfen und den späteren Nutzerinnen und Nutzern erläutern, bzw. die Implementierung der Änderungswünsche in die Pläne bewerten und gegebenenfalls initiieren.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • P. Meuser (Hrsg.) „Krankenhausbauten/Gesundheitsbauten: Handbuch und Planungshilfe“. (Bd. 1 Allgemeinkrankenhäuser und Gesundheitszentren; Bd. 2 Spezialkliniken und Fachabteilungen); DOM publishers; 2. Auflage 2011; ISBN-13: 978- 3869221342
    • P. Meuser, F. Labryga „Arztpraxen: Handbuch und Planungshilfe“ ; DOM publishers; 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2016; ISBN-13: 978- 3869223384
    • C. Nickl-Weller „Hospital Architecture: Architecture in Focus“; Braun Publishing; 2. Auflage 2012; ISBN-13: 978- 3037681244
    • H. Stockhorst „Krankenhausbau: Architektur und Planung, bauliche Umsetzung, Projekt- und Betriebsorganisation“ MWV – Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 1. Auflage 2017 ISBN-13: 978- 3954662982
    • C. Roth (Hrsg.) „Zukunft. Klinik. Bau: Strategische Planung von Krankenhäusern“; Springer Vieweg; 1. Auflage 2016; ISBN-13: 978 - 3658099879
    • „Planen, Bauen & Errichten 2014: KU spezial); Mediengruppe Oberfranken; 2014. ISBN-13: 978- 3944002668 
    • rechtliche Vorgaben und Richtlinien wie beispielsweise Arbeitsstättenverordnung, TRVB, OIB

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    5 ECTS
    Organisations- und Betriebsführung | ILV

    Organisations- und Betriebsführung | ILV

    3 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Einführung und Abgrenzung der Begriffe unternehmerisches Denken in technologischen Bereichen, Besonderheiten des Managements von technologischen Leistungseinheiten, Teams bzw. Technologiefirmen. Abgrenzung der rechtlich relevanten Teilbereiche für das Gesundheitswesen.
    • Organisationsgestaltung: Klassische vs. moderne Formen der Aufbauorganisation mit Umsetzungsvoraussetzungen, Vor- und Nachteilen, Messung der Organisationseffizienz.
    • Prozessgestaltung: Bedingungen, Einfluss-/Stellgrößen und Erfolgskriterien der Ablauforganisation, Zeit- und Kostentreiberanalyse, Maßnahmen der Organisationsentwicklung.
    • Praxisnahe Fallbeispiele aus der Betriebsführung von Gesundheitseinrichtungen mit Berücksichtigung der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens unter Berücksichtigung von:

      • allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen
      • Organisations- und Führungsstrukturen
      • Personaleinsatzplanung und -entwicklungsplanung

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können die Zusammenhänge zwischen Organisation, Prozessen und Führung analysieren und erläutern, einschließlich zentraler Begriffe, Anwendungsbedingungen, Umsetzungsregeln, messbarer Ergebnisse und potenzieller Hindernisse.

    • Die AbsolventInnen können die spezifischen Rahmenbedingungen von Gesundheitseinrichtungen (z. B. Finanzierung, Ressourcenverfügbarkeit, regulatorische Vorgaben) analysieren und allgemeine Organisations- und Managementkonzepte auf diesen Kontext übertragen.

    • Die AbsolventInnen können für konkrete betriebliche und technologische Aufgabenstellungen geeignete Organisationsformen auswählen, gestalten und implementieren, unter Berücksichtigung relevanter organisatorischer und struktureller Rahmenbedingungen.

    • Die AbsolventInnen können Geschäftsprozesse sowie Führungs- und Personalinstrumente in technologischen Organisationskontexten gestalten, steuern und evaluieren, eigenständig Weiterbildungsbedarfe identifizieren und bei Bedarf externe Fachkompetenz einbinden.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • GA. Goepfert, R. Bühn, C.B. Conrad (Hrsg.) „Das Krankenhaus-MVZ: Planung, Aufbau und Betrieb“; MWV – Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 1. Auflage 2016; ISBN-13: 978- 3954662296
    • A.P. Lausch „Betriebsführung und Organisation im Gesundheitswesen“ Maudrich Verlag; 5. Auflage 2009 ISBN-13: 978 - 3851759150
    • H. Naegler „Personalmanagement im Krankenhaus: Grundlagen und Praxis“; MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 2. Auflage 2011; ISBN-13: 978 - 3941468535
    • B.I. Behar, C. Guth, R. Salfeld „Modernes Krankenhausmanagement: Konzepte und Lösungen“; Springer Berlin Heidelberg Verlag; 3. Auflage 2015; ISBN-13: 978 - 3642361319
    • W. Zapp „Kennzahlen im Krankenhaus“; Josef Eul Verlag; 1. Auflage 2010. ISBN-13: 978 – 3899369076

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    3 SWS
    5 ECTS
    Modul Digitale Planungsgrundlagen

    Digitale Planungsgrundlagen

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können modellbasierte Informationen standardorientiert austauschen, prüfen und dokumentieren und damit eine qualitätsgesicherte Nutzung über Projektphasen hinweg (inkl. Übergabe/Bestand) unterstützen.

    • Die AbsolventInnen verstehen BIM als durchgängigen, kooperativen Informations- und Planungsprozess und können ihn im Kontext komplexer technischer Umgebungen (z. B. Gesundheitsbau) fachlich korrekt einordnen.

    • Die AbsolventInnen können Informationsanforderungen systematisch ableiten, strukturiert formulieren und in konsistente Modell- und Datenanforderungen überführen, sodass eine verlässliche Koordination und Auswertung möglich wird.

    2 SWS
    5 ECTS
    Grundlagen des Building Information Modeling | ILV

    Grundlagen des Building Information Modeling | ILV

    2 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Grundbegriffe und Prinzipien von Building Information Modeling (BIM)
    • BIM als kooperativer Prozess: Rollen, Verantwortlichkeiten und typische Abläufe im Projekt
    • Informationsanforderungen und Ziele
    • Grundlogik von Modellen und Daten: Objektorientierung, Attribute/Parameter, Informationsqualität
    • Zusammenarbeit und Datenaustausch: gemeinsame Arbeitsumgebungen (CDE) und Versions-/Freigabeprinzipien
    • Interoperabilität und Standards: Grundidee von OpenBIM/neutralen Formaten
    • Qualitätssicherung und Koordination: Prüfen, Abstimmen, Nachverfolgen von Änderungen/Issues
    • Lebenszyklusgedanke: Nutzung von BIM-Informationen von Planung über Ausführung bis Betrieb/Bestand

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen können die Grundbegriffe, Rollen und Prozesse von Building Information Modeling (BIM) erklären und BIM als kooperativen Informations- und Planungsprozess im Kontext von Gesundheitsbauten einordnen.

    • Die AbsolventInnen können Informationsanforderungen (z. B. Raum- und Anlagenanforderungen für medizintechnische Bereiche) strukturiert ableiten und in einem BIM-Modell so abbilden, dass typische Anwendungsfälle (Koordination, Prüfung, Auswertung) möglich werden.

    • Die AbsolventInnen können modellbasierte Daten mit geeigneten Standards und Workflows qualitätsgesichert austauschen und für Übergabe- und Betriebsprozesse nutzbar machen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • C. Eastman, P. Teicholz, R. Sacks, and K. Liston, BIM Handbook: A Guide to Building Information Modeling for Owners, Managers, Designers, Engineers and Contractors, 3rd ed. Hoboken, NJ, USA: Wiley, 2018.
    • B. Hardin and D. McCool, BIM and Construction Management: Proven Tools, Methods, and Workflows, 2nd ed. Indianapolis, IN, USA: Wiley, 2015.
    • D. K. Smith and M. Tardif, Building Information Modeling: A Strategic Implementation Guide for Architects, Engineers, Constructors, and Real Estate Asset Managers. Hoboken, NJ, USA: Wiley, 2009.
    • P. Teicholz, BIM for Facility Managers. Hoboken, NJ, USA: Wiley, 2013.
    • E. Krygiel and B. Nies, Green BIM: Successful Sustainable Design with Building Information Modeling. Indianapolis, IN, USA: Wiley, 2008.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    5 ECTS
    Modul Klinische Diagnostik und Behandlung

    Klinische Diagnostik und Behandlung

    1.5 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein fundiertes Verständnis der gängigen medizinischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden und deren technische Anforderungen als Grundlage für Planung, Betrieb und Weiterentwicklung medizintechnischer Systeme.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal die technischen Anforderungen medizinischer Arbeitsbereiche zu analysieren, eine bedarfsgerechte und optimierte medizintechnische Ausstattung zu definieren sowie deren Implementierung strukturiert zu planen und zu steuern.

    • Die AbsolventInnen können für medizintechnische Systeme Wartungs- und Reparaturfenster bedarfsgerecht festlegen und diese zeitlich sowie inhaltlich abgestimmt mit dem medizinischen Fachpersonal koordinieren, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten.

    • Die AbsolventInnen beurteilen KI-gestützte Anwendungen in klinischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (z. B. Entscheidungsunterstützung, Bild-/Signal-Analyse, Workflow- und Therapieplanung) hinsichtlich Nutzen, Daten- und Schnittstellenanforderungen sowie Grenzen und Risiken und leiten daraus Anforderungen für eine sichere, qualitativ abgesicherte und regelkonforme Integration in medizintechnische Systeme und klinische Abläufe ab.

    1.5 SWS
    5 ECTS
    Klinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden | ILV

    Klinische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden | ILV

    1.5 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Ausgewählte klinische Methoden im Überblick (Indikationen, Ablauf, Fallbeispiele) aus den Bereichen:

    • Röntgendiagnostik
    • Computertomographie
    • Magnetresonanztomographie
    • Angiographie und Interventionelle Radiologie
    • Nuklearmedizin, insbesondere Positronenemmissionstomographie
    • Multi-Modalitäten (z.B. PET/CT, PET/MR, Theragnostik)
    • Linearbeschleuniger
    • Labormedizin und andere Methoden: z.B. Hämatologie, Zytologie, Blutbank

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind vertraut mit den unterschiedlichen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden.

    • Basierend auf diesem Wissen können die AbsolventInnen mit dem medizinischen Personal die notwendigen Anforderungen für die technische Infrastruktur definieren und eine für den jeweiligen Bereich optimierte Ausstattung definieren sowie deren Implementierung planen und steuern.

    • Die AbsolventInnen definieren für die gewählte Ausstattung die notwendigen Wartungs und Reparaturfenster, terminlich und inhaltlich koordiniert mit dem medizinischen Fachpersonal.

    • Die AbsolventInnen können für ausgewählte klinische Methoden typische KI-Einsatzszenarien (z. B. Befundunterstützung, Triage/Priorisierung, Protokoll-/Parameteroptimierung) erläutern und bewerten, welche Voraussetzungen (Datenqualität, Validierung, Bias/Fehlerbilder, Transparenz/Erklärbarkeit, Datenschutz, Schnittstellen/IT-Integration) für einen verlässlichen und patientensicheren Einsatz im klinischen Alltag erfüllt sein müssen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • M. Wetzke, C. Happle: „BASICS- Bildgebende Verfahren“ 4. Auflage, Urban&Fischer Elsevier Verlag, 2015, ISBN-13: 978-3437422898
    • R. Kramme (Hrsg.) „Medizintechnik: Verfahren – Systeme – Informationsverarbeitung“, 5. Auflage, Springer Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3662487709

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    5 ECTS

    Modul Anwendungen des wissenschaftlichen Arbeitens

    Anwendungen des wissenschaftlichen Arbeitens

    6 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein vertieftes, wissenschaftlich fundiertes Fachwissen zu einer Themenstellung aus den Schwerpunktbereichen des Studiums und können den aktuellen Erkenntnisstand strukturiert einordnen, zentrale Begriffe/Konzepte sicher verwenden sowie Relevanz und Kontext der Themenstellung nachvollziehbar darstellen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, eigenständig Forschungsfragestellungen zu entwickeln und zu präzisieren, geeignete Analysen und Untersuchungsdesigns abzuleiten, den Stand der Forschung methodisch zu ermitteln und die gewonnenen Erkenntnisse gezielt für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu nutzen; zudem reflektieren sie Ergebnisse kritisch und leiten daraus Perspektiven, Limitationen und mögliche nächste Schritte ab.

    • Die AbsolventInnen bearbeiten eine wissenschaftliche Themenstellung schriftlich nach wissenschaftlichen Standards (inkl. korrekter Zitierregeln), fassen Ergebnisse klar und nachvollziehbar zusammen und sind in der Lage, Fragestellung, Vorgehen und Resultate der Bachelorarbeit adressatInnengerecht zu präsentieren sowie in einem Fachgespräch argumentativ zu verteidigen.

    • Die AbsolventInnen nutzen KI-gestützte Werkzeuge zielgerichtet für Recherche, Strukturierung und Textentwürfe im wissenschaftlichen Arbeiten und sichern dabei Qualität und wissenschaftliche Integrität, indem sie KI-Ergebnisse kritisch prüfen (z. B. auf Plausibilität, Verzerrungen/Bias und „Halluzinationen“), Quellen konsequent verifizieren, KI-Nutzung transparent dokumentieren sowie Datenschutz-, Urheberrechts- und Zitierregeln einhalten.

    6 SWS
    10 ECTS
    Methoden wissenschaftlichen Arbeitens | SE

    Methoden wissenschaftlichen Arbeitens | SE

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Grundstrukturen wissenschaftlichen Arbeitens
    • Literaturrecherchen und Qualifizierung von Literaturquellen (primär, sekundär, tertiär)
    • Zitierweisen in ingenieurwissenschaftlichen sowie medizinischen Bereichen
    • analytische Vorgangsweise für wissenschaftliche Arbeiten
    • beschreibende versus handlungsorientierte Forschungsergebnisse
    • KI-Kompetenz
    • Aufbereitung und Diskussion von Forschungsergebnissen
    • Forschungsdesigns (Auswahl und Konzeption)
    • Gütekriterien
    • Regeln und Bedeutung des wissenschaftlichen Diskurses
    • Kommunikation und Diskussion von Forschungsergebnissen

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage sich selbstständig in neue wissenschaftliche, technische Themenbereiche einzuarbeiten.

    • Die AbsolventInnen verstehen welche Fragestellungen, Theorien und Methoden für die Bearbeitung von wissenschaftlichen Aufgaben gestellt und herangezogen werden können.

    • Die AbsolventInnen sind mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Problemlösungskonzepten vertraut und können diese Konzepte auf Basis von Aufgabenstellungen, anhand von konkreten Beispielen aus dem Berufsfeld, adäquat anwenden und umsetzen.

    • Die AbsolventInnen wissen um die Wichtigkeit einer kritischen Auseinandersetzung und Reflexion von wissenschaftlichen Ergebnissen und lernen diese zu hinterfragen bzw. in einer wissenschaftlichen Diskussion zu argumentieren.

    • Die AbsolventInnen setzen KI-Tools für Literaturrecherche, Themenabgrenzung, Gliederung und erste Textentwürfe methodisch ein und reflektieren deren Grenzen, indem sie Ergebnisse mit Primärquellen gegenprüfen, Zitationsfähigkeit sicherstellen und die KI-Nutzung nachvollziehbar offenlegen.

    Lehrmethode

    Anhand konkreter Beispiele, welche in Einzel- und Gruppenarbeiten bearbeitet werden, werden die Studierenden in die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt.

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Ausarbeitung

    Literatur

    • Bünting, K.-D., Bitterlich, A. & Pospiech, U. (1996). Schreiben im Studium mit Erfolg. Ein Trainingsprogramm. Berlin: Cornelsen. Daraus: Kap.4.
    • Kruse, O. (2000). Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. (8., durchges. Aufl.). Frankfurt: Campus
    • Pyerin, B. (2001). Kreatives wissenschaftliches Schreiben. Tipps und Tricks gegen Schreibblockaden. Weinheim: Juventa. Daraus: Kap.7.
    • Stickel-Wolf, C. & Wolf, J. (2002). Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler. Daraus: Kap.3.
    • KARMASIN, M., RIBING, R.: „Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Haus-, Seminar- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen.“ 3. überarbeitete Auflage, Wien: WUV, 2002, ISBN 3-85114-476-7

    >>> Im Antrag wird verwiesen auf die Lehrveranstaltung "Grundlagen techn. wissenschaftliches Arbeiten"

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Technisches Projekt | SE

    Technisches Projekt | SE

    5 SWS   9 ECTS

    Inhalt

    • Gegenstand des Technischen Projektes ist die Lösung einer komplexen Problemstellung aus dem Gebiet des Studiengangs
    • Selbständige und kritische Auseinandersetzung mit der einschlägigen Fachliteratur
    • Darstellung der Relevanz der Problemstellung
    • Inhaltliche Einbindung der relevanten Literatur
    • Entwicklung und Darstellung einer in sich konsistenten Lösung der Problemstellung

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage anhand einer umfassenden Projektarbeit, welche aus den Schwerpunktbereichen (z.B. Elektrotechnik, Installationstechnik, HKLS, Medizintechnik, usw.) besteht, die technischen Infrastrukturanforderungen an ein Gebäude, einen Gebäudeteil oder eine Fachabteilung, zu erstellen, technisch wissenschaftlich zu dokumentieren und die Ergebnisse in Form einer abschließenden Präsentation und Diskussion, fachlich sicher darzustellen und zu argumentieren.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, wissenschaftliche, technische Dokumente zu erstellen und deren Inhalte einem Fachpublikum näher zu bringen.

    • Die Auseinandersetzung und das Arbeiten mit Literatur sind dabei ebenso wichtig, wie eine anwendungsorientierte Lösung herbeizuführen. Es ist das Ziel, das Zusammenwirken mehrerer Fächer zu erfahren, nachdem zuvor die Einzelfächer nebeneinander kennen gelernt wurden.

    Lehrmethode

    Anhand einer konkreten Aufgabenstellung, bearbeitet jeder / jede Studierende eine eigenständige Themenstellung, welche in schriftlicher Form sowie einer Präsentation einem Fachpublikum näher gebracht werden muss.

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Approbation der technisch wissenschaftlichen Dokumentation der Aufgabenstellung

    Literatur

    • KARMASIN, M., RIBING, R.: „Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Haus-, Seminar- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen.“ 3. überarbeitete Auflage, Wien: WUV, 2002, ISBN-13: 978-3851144765
    • ROSSIG, W., PRÄTSCH, J.: „Wissenschaftliche Arbeiten, Ein Leitfaden für Haus-, Seminar-, Examens- und Diplomarbeiten sowie Präsentationen,“ 3. erweiterte Auflage, 2001, ISBN-13: 978-3925245053
    • SAMAC, Klaus; PRENNER, Monika; SCHWETZ, Herbert: „Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule“. Facultas Verlags- und Buchhandels AG. 2009. ISBN-13: 978-3-852-3241-2.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    5 SWS
    9 ECTS
    Modul Betriebswirtschaftliche Führung im Gesundheitswesen

    Betriebswirtschaftliche Führung im Gesundheitswesen

    5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen besitzen ein umfassendes Verständnis der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre (Allgemeine, Spezielle und Funktionale BWL) und der Rechnungslegung, sowie deren Einordnung in die Sozialwissenschaften.

    • Die AbsolventInnen können Finanzpläne erstellen, Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen analysieren, Investitionsrechnungen durchführen und unterschiedliche Finanzierungsarten anwenden.

    • Die AbsolventInnen kennen die Grundsätze von Management, Organisation und Personalführung, einschließlich spezieller Anforderungen im Gesundheitswesen und technologischen Bereichen, und können geeignete Instrumente anwenden.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Grundlagen des österreichischen Vergabe- und Vertragsrechts, kennen die Schritte einer rechtskonformen Ausschreibung und können Verträge im Gesundheitswesen korrekt handhaben.

    5 SWS
    10 ECTS
    Einführung Betriebswirtschaftslehre | VO

    Einführung Betriebswirtschaftslehre | VO

    1.5 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Grobeinteilung der Wirtschaftswissenschaften
    • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
    • Betriebswirtschafts-Techniken z.B. Kostenrechnung
    • Spezielle Betriebswirtschaftslehre z.B. Handel
    • Funktionale Betriebswirtschaftslehre z.B. Finanzierung
    • Definition und Einteilung des Rechnungswesens (Buchhaltung, Bilanzierung Kostenrechnung)
    • Bereiche Marketing, Personal, Beschaffung - Lagerung - Produktion
    • Investition und Finanzierung
    • Management und Organisation

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen besitzen Kenntnisse über die Grobeinteilung der Wirtschaftswissenschaften, über das Gebiet Betriebswirtschaftslehre (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebswirtschafts-Techniken z.B. Kostenrechnung, Spezielle Betriebswirtschaftslehre z.B. Handel, Funktionale Betriebswirtschaftslehre z.B. Finanzierung), über die Definition und Einteilung des Rechnungswesens (Buchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung) sowie über die Bereiche Marketing, Personal, Beschaffung, Lagerung, Produktion, Investition und Finanzierung, Management und Organisation.

    • Die AbsolventInnen kennen die Propädeutik der Wirtschaftswissenschaften sowie sämtliche Querschnittsbereiche (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebswirtschafts-Techniken z.B. Kostenrechnung, Spezielle Betriebswirtschaftslehre z.B. Handel, Funktionale Betriebswirtschaftslehre z.B. Finanzierung).

    • Die AbsolventInnen verstehen den Unterschied zwischen Makro- und Mikroökonomie und können die Wirtschaftswissenschaften innerhalb der Wissenschaftsdisziplinen richtig in den Bereich der Sozialwissenschaften einordnen.

    • Die AbsolventInnen verstehen sämtliche Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre (Rechnungswesen, Buchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung, Marketing, Personal, Beschaffung, Lagerung, Produktion, Investition und Finanzierung, Management und deren Organisationsstrukturen)

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • G. Wöhe, U. Döring, G. Brösel, „Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“, 26. Auflage, Vahlen Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3800650002
    • A. Egger, W. Egger, R. Schauer, „Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (Linde Lehrbuch)“, 27. Auflage, Linde Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3707334579
    • W. Zapp (Hrsg.), „Kennzahlen im Krankenhaus (Controlling und Management im Gesundheitsbereich)“, 1. Auflage, 2010, ISBN-13: 978-3899369076

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    2 ECTS
    Kosten- und Investitionsrechnung | ILV

    Kosten- und Investitionsrechnung | ILV

    1.5 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Ableitung von Kosten aus der Buchhaltung (Kostenartenrechnung)
    • Verteilen der Kosten auf innerbetriebliche Leistungsbereiche (Kostenstellenrechnung)
    • Ermitteln kostendeckender Preise (Kostenträgerrechnung)
    • Feststellen des Kostenträger- und des Periodenerfolges
    • Statische und dynamische Investitionsrechnungsverfahren
    • Substanz- und Ertragswertverfahren, Kapitalwertmethode, Methode des internen
    • Zinsfußes, Annuitätenmethode, Gewinnvergleichsmethode, Kostenvergleichsmethode
    • Amortisationsrechnung, Return on Investment (ROI)

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen besitzen Kenntnisse über das Zustandekommen von rechnerischen Grundlagen zur Ermittlung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens, die Entwicklung von Finanzplänen, die verschiedenen Finanzierungsarten, finanzmathematische Berechnungen, die Berechnung der Vorteilhaftigkeit von Investitionen, statische und dynamische Investitionsrechnungsverfahren, Unternehmensbewertung.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • W. Zapp (Hrsg.), „Kennzahlen im Krankenhaus (Controlling und Management im Gesundheitsbereich)“, 1. Auflage, 2010, ISBN-13: 978-3899369076
    • S. Prell-Leopoldseder, „Grundlagen der Kostenrechnung: Lehrbuch zur Einführung in die Theorie und Praxis der Kostenrechnung“, 1. Auflage, Linde Verlag, 2010, ISBN-13: 978-3707316131
    • W. Kemmetmüller, S. Bogenberger „Handbuch der Kostenrechnung: Das Grundlagenwerk zur Kostenrechnung und Kostenmanagement“, 8. Auflage, Facultas Universitätsverlag, 2004. ISBN-13: 978-3854284635
    • G. Seicht, „Moderne Kosten- und Leistungsrechnung: Grundlagen und praktische Gestaltung“, 11. Auflage, Linde Verlag Wien, 2001, ISBN-13: 978-3707302813

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1.5 SWS
    3 ECTS
    Personalmanagement | ILV

    Personalmanagement | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    1. Personalmanagement
      1. Umfang und Nutzen
      2. Die Teilgebiete im Überblick (von der Personalplanung über Personaleinsatz, Personalverrechnung hin zu Personalcontrolling und Personalfreisetzung)
      3. Besonderheiten im Gesundheitsumfeld
    2. 2. Personalbeschaffung
      1. von Employer Branding bis zur Kandidaten-Entscheidung
      2. Umgehen mit dem Fachkräftemangel in der Technik
      3. Klassische und neue Instrumente der Personalauswahl
      4. Die ökonomische Betrachtung
    3. Personalführung
      1. Führung – Paradigmen und Modelle
      2. Motivation und Engagement
      3. Unternehmenskultur – was sie ist und wie sie wirkt
      4. Performancemessung und Vergütung
    4. Personalentwicklung
      1. Kompetenzen und Lernen
      2. Lehr- und Lernprozesse (on/offline) unterstützen
      3. Klassische und neue Instrumente der Personalentwicklung
      4. Die ökonomische Betrachtung

    >>> Aus dem Antrag:

    Produktivität und Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung im Bereich des Gesundheitswesens. Unternehmensfunktionen, interne Kundinnen- und Kundenbeziehungen, Leistungsflüsse und Abhängigkeiten, Personalauswahlmethoden und Leistungsquantifizierung

    Teamsteuerungs- und Motivationsmethoden im Gesundheitsbereich Erkennung und Beeinflussung von Verhaltensbarrieren

    Fortschrittliche Kompensationsmodelle, Diversity Management zur optimalen Nutzung der unterschiedlichen Potentiale der Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen Zugänge zum Personalmanagement, unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen im Gesundheitswesen.

    • Die AbsolventInnen kennen die Besonderheiten der Managementführung und Personalsteuerung in technologischen Bereichen und können dafür geeignete Instrumente erfolgreich anwenden.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Kasper, H., Mayrhofer, W. (Hrsg.), Personalmanagement, Führung, Organisation, Wien (Linde), 2009
    • Kaudela-Baum, S., Nagel, E., Bürkler, P., Glanzmann, V. (Hrsg.), Führung lernen, Berlin (Springer Gabler), 2018
    • Rosenstiel, L. (Hrsg.), Führung von Mitarbeitern: Handbuch für erfolgreiches Personalmanagement, Stuttgart (Schäffer-Poeschel), 2009
    • Heimerl, P., Loisel, O., Lernen mit Fallstudien in der Organisations- und Personalentwicklung : Anwendungen, Fälle und Lösungshinweise, Wien (Linde), 2005
    • A. P. Lausch, „Betriebsführung und Organisation im Gesundheitswesen“. Maudrich Verlag, 5. Auflage 2009, ISBN-13: 978-3851759150
    • H. Naegler, „Personalmanagement im Krankenhaus, Grundlagen und Praxis“. 2. Auflage, Mwv Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges., 2011, ISBN-13: 978-394146853
    • B.I. Behar, C. Guth, Rainer Salfeld, „Modernes Krankenhausmanagement, Konzepte und Lösungen“. Springer Gabler, 3. Auflage, 2015. ISBN-13: 978-3642361319
    • Human Resources Manager
    • Personalmanager
    • HRM Research Institute GmbH, Mannheim

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Vergabe- und Vertragsrecht im Gesundheitswesen  | ILV

    Vergabe- und Vertragsrecht im Gesundheitswesen  | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    Einführung in das Vergabe- und Vertragsrecht sowie dessen Eingliederung im österreichischen Rechtssystem

    Themen Vergaberecht:

    • Unterschiedliche Typen von Vergabeverfahren, Schwellenwerte, Phasen im
    • Vergabeverfahren
    • Ausschreibungen (Ausschreibungsinhalte, Formvorschriften, Wer muss ausschreiben….)
    • Angebotslegungen und deren Beurteilung (Was muss enthalten sein, Welche Fristen,….)
    • Angebotseröffnung (Fehlerquellen, Rechte und Pflichten der Bieterinnen und Bieter, etc.)
    • Bieterinnen- / Bieter- und Angebotsprüfung (Ermittlung der Bestbieterin / des Bestbieters, vertiefte Angebotsprüfung)

    Themen Vertragsrecht:

    • Vertragsschlussmechanismen
    • Praxisbeispiele von Verträgen im Gesundheitswesen:
      • Liefer-, Dienstleistungs- und Bauverträge
      • Compliance
      • Klinische Forschung & Sponsoring

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die Grundzüge des österreichischen Vergabe- und Vertragsrechts.

    • Die AbsolventInnen kennen die unterschiedlichen Vertragsschlussmechanismen des österreichischen Rechtssystems und wissen, ab wann eine Rechtsexpertin / ein Rechtsexperte beizuziehen ist.

    • Die AbsolventInnen kennen die notwendigen Inhalte für eine rechtskonforme Ausschreibung und kennen die Schritte bis zur Vergabe an die Bestbieterin / den Bestbieter.

    • Die AbsolventInnen kennen typische Beispiele von Verträgen und wissen um die Wichtigkeit der vertraglichen Regelungen im Gesundheitswesen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • M. Holoubek, C. Fuchs, K. Holzinger, „Vergaberecht“, 4. Auflage, Verlag Österreich, 2014, ISBN-13: 978-3704667373
    • A. Kammel, G. Schummer, M. Breitenfeld, „Verträge des Vergaberechts“, 1. Auflage, Linde Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3707333077
    • M. Poduschka, „Vertragsrecht für jedermann (Recht - einfach und klar)“, Verlag Österreich, 2012, ISBN-13: 978-3704656629
    • D. Czernich, A. Grabenweger, B. Guggenberger, C. Haidlen, M. Grilhofer, M. Wachter, „Vertragrecht für Unternehmen: Leitfaden zur sicheren Vertragsgestaltung“, 1. Auflage, Linde Verlag, 2011, ISBN-13: 978-3707316483
    • P. Schloßer (Hrsg.), „Musterverträge für das Krankenhaus – Praxisbuch“, 1. Auflage, Kohlhammer W. Verlag, 2014, ISBN-13: 978-3170230415
    • M. Sachs „Das neue Vergaberecht: Leitfaden für Länder und Gemeinden“; Manz Verlag Wien; 5. Auflage 2016; ISBN-13: 978 – 3214038298
    • H.Gölles „ Vergaberecht für Auftraggeber und Bieter: gemäß BVergG 2006 und Önorm A2050); Manz Verlag; 1. Auflage 2016; ISBN-13: 978 - 3214019440

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS
    Modul Risiko und Sicherheit

    Risiko und Sicherheit

    4 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die relevanten Normen, Standards und rechtlichen Rahmenbedingungen im Risikomanagement, der funktionalen und systemischen Sicherheit im Gesundheitswesen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, Sicherheits- und Risikoanalysen kritischer technischer Systeme durchzuführen, Probleme zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Risikoreduktion zu entwickeln, umzusetzen und zu kontrollieren.

    • Die AbsolventInnen können sicherheits- und risikorelevante Themen klar, verständlich und zielgruppenadäquat kommunizieren.

    • Die AbsolventInnen verstehen die Zusammenhänge zwischen unternehmensweitem Risikomanagement und internen Kontrollsystemen und können auf dieser Grundlage Risikoanalysen erstellen, weiterentwickeln und Maßnahmen zur Risikominimierung ableiten.

    4 SWS
    10 ECTS
    Risikomanagement im Krankenhaus | ILV

    Risikomanagement im Krankenhaus | ILV

    2 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    • Einführung in das Enterprise Risk Management nach COSO II (Zielsetzung)
    • Risikomanagement Prozess im Gesundheitswesen
      • Risikostrategie
      • Identifikation anhand einer Risikolandkarte
      • Bewertung
      • Steuerung und
      • Monitoring
    • Interne Kontrollsysteme
      • Zielsetzung
      • Vorgehensweise bei der Einführung
    • Praxisbeispiele Risikomanagement aus dem Gesundheitswesen

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Ansätze und Methoden des unternehmensweiten Risikomanagements und eines internen Kontrollsystems (IKS).

    • Die AbsolventInnen verstehen die Zusammenhänge zwischen dem Risikomanagement und IKS im Gesundheitswesen.

    • Die AbsolventInnen können basierend auf diesem Wissen, aktuelle Risikoanalysen weiterentwickeln, neue Risikoabschätzungen erstellen sowie die zugehörigen Begleitmaßnahmen zur Reduktion der jeweiligen Risiken einleiten und deren Umsetzung beaufsichtigen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • W. Hellmann, K. Ehrenbaum, „Umfassendes Risikomanagement im Krankenhaus“ 1. Auflage, 2011. Mwv Medizinisch wissenschaftliche Verlagsges. ISBN-13: 978-3941468443
    • H. Paula, „Patientensicherheit und Risikomanagement: im Pflege- und Krankenhausalltag“, Auflage 2007, ISBN-13: 978-3540337263
    • R. A. Stephans, „System Safety for the 21st Century: The Updated and Revised Edition of System Safety 2000”, Wiley & Sons, 2. Auflage 2004, ISBN-13: 978-0471444541
    • C.A. Ericson, “Concise Encyclopedia of System Safety” 1. Auflage, John Wiley & Sons Verlag, USA, 2011, ISBN-13: 978-0470929759

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    5 ECTS
    Technische Sicherheit | ILV

    Technische Sicherheit | ILV

    2 SWS   5 ECTS

    Inhalt

    Analyse praxisnaher Beispiele aus Einrichtungen des Gesundheitswesens durch Verknüpfung der allgemein gültigen technischen Standards mit den Methoden des Risikomanagements mit besonderem Augenmerk auf:

    • Versorgungssicherheit bzw. Ausfallsicherheit von
      • Versorgungsmedien
      • einzelner Einrichtungen
    • Besonderheiten bei außergewöhnlichen Betriebszuständen
      • Wartungen
      • Bautätigkeiten
      • Hygieneanforderungen

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die wichtigsten Normen und Standards aus den Bereichen Risikomanagement, Funktionale Sicherheit und System Sicherheit.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage Sicherheitsanalysen von kritischen technischen Systemen und Anlagen in Gesundheitseinrichtungen durchzuführen und entsprechende Problemlösungsvorschläge zu erstellen sowie deren Umsetzung zu initiieren, begleiten und zu kontrollieren.

    • Die AbsolventInnen können diese Sicherheitsthemen klar verständlich und an den jeweiligen Zuhörerkreis adäquat kommunizieren.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • J. Börcsök, “Funktionale Sicherheit, Grundzüge sicherheitstechnischer Systeme”, 4. Auflage, VDE Verlag, 2014, ISBN-13: 978-3800735907
    • V. Hekert “Unfallverhütungsvorschriften und Technische Regeln im Gesundheitswesen”, Forum Verlag Hekert GmbH, 6. Auflage, 2017, ISBN-13: 978-3865867452
    • BauKG, Hygienerichtlinien, diverse Normen und Standards

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2 SWS
    5 ECTS

    Modul Anwendungen des wissenschaftlichen Arbeitens

    Anwendungen des wissenschaftlichen Arbeitens

    2.5 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein vertieftes, wissenschaftlich fundiertes Fachwissen zu einer Themenstellung aus den Schwerpunktbereichen des Studiums und können den aktuellen Erkenntnisstand strukturiert einordnen, zentrale Begriffe/Konzepte sicher verwenden sowie Relevanz und Kontext der Themenstellung nachvollziehbar darstellen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage, eigenständig Forschungsfragestellungen zu entwickeln und zu präzisieren, geeignete Analysen und Untersuchungsdesigns abzuleiten, den Stand der Forschung methodisch zu ermitteln und die gewonnenen Erkenntnisse gezielt für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu nutzen; zudem reflektieren sie Ergebnisse kritisch und leiten daraus Perspektiven, Limitationen und mögliche nächste Schritte ab.

    • Die AbsolventInnen bearbeiten eine wissenschaftliche Themenstellung schriftlich nach wissenschaftlichen Standards (inkl. korrekter Zitierregeln), fassen Ergebnisse klar und nachvollziehbar zusammen und sind in der Lage, Fragestellung, Vorgehen und Resultate der Bachelorarbeit adressatInnengerecht zu präsentieren sowie in einem Fachgespräch argumentativ zu verteidigen.

    • Die AbsolventInnen nutzen KI-gestützte Werkzeuge zielgerichtet für Recherche, Strukturierung und Textentwürfe im wissenschaftlichen Arbeiten und sichern dabei Qualität und wissenschaftliche Integrität, indem sie KI-Ergebnisse kritisch prüfen (z. B. auf Plausibilität, Verzerrungen/Bias und „Halluzinationen“), Quellen konsequent verifizieren, KI-Nutzung transparent dokumentieren sowie Datenschutz-, Urheberrechts- und Zitierregeln einhalten.

    2.5 SWS
    10 ECTS
    Bachelorkolloquium  | AP

    Bachelorkolloquium  | AP

    0 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Abschließende kommissionelle mündliche Prüfung zur Bachelorarbeit

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage die Forschungsfragestellungen, die Herangehensweise sowie Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Bachelorarbeit, in einer Kurzpräsentation einem Fachpublikum zu erläutern sowie diese Ergebnisse auch in einem Fachgespräch zu verteidigen.

    Lehrmethode

    • Die Studierenden bereiten sich selbstständig auf die abschließende kommissionelle Prüfung vor.

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Relevante Literatur zur jeweiligen Bachelorarbeit sowie die Lehrveranstaltungsunterlagen des Bachelorstudiums

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 ECTS
    Seminar Bachelorarbeit | SE

    Seminar Bachelorarbeit | SE

    2.5 SWS   9 ECTS

    Inhalt

    • Die Studierenden bearbeiten selbstständig eine fachlich relevante Themenstellung auf wissenschaftlichem Niveau unter Anleitung einer Betreuerin / eines Betreuers in Form einer Bachelorarbeit.
    • Durch Diskussion in Gruppen bzw. vor dem gesamten Jahrgang sowie Präsentation der Forschungsfragestellung und / oder Teilen der Arbeit lernen die Studierenden ihre Thesen und Arbeiten wissenschaftlich fundiert zu argumentieren und zu verteidigen.
    • Die Ergebnisse dieser, durch die LektorInnen gesteuerten Diskussionen, fließen wieder in die Überarbeitung der Bachelorarbeit ein und tragen somit zu einer inhaltlichen und wissenschaftlich fundierten Arbeit bei.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein vertieftes Wissen zu einer wissenschaftlichen Themenstellung aus den Schwerpunktbereichen des Studiums.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage Forschungsfragestellungen und die zugehörigen Analysen und Untersuchungen zu definieren, die Ergebnisse adäquat darzustellen sowie die sich daraus ergebenen Perspektiven, Erkenntnisse kritisch zu reflektieren.

    • Die AbsolventInnen kennen die Methoden zur Ermittlung des aktuellen Standes der Forschung zu einem Thema und können diese Erkenntnisse für ihre eigene wissenschaftliche Arbeit nutzen.

    • Die AbsolventInnen sind in der Lage eine Themenstellung, inkl. der zugehörigen Hintergrundinformation, in einer schriftlichen, unter Einhaltung der zugehörigen Zitierregeln, zu bearbeiten sowie die sich daraus ergebenen Erkenntnisse zusammen zu fassen.

    • Die AbsolventInnen setzen KI-Tools für Literaturrecherche, Themenabgrenzung, Gliederung und erste Textentwürfe methodisch ein und reflektieren deren Grenzen, indem sie Ergebnisse mit Primärquellen gegenprüfen, Zitationsfähigkeit sicherstellen und die KI-Nutzung nachvollziehbar offenlegen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Approbation der Bachelorarbeit

    Literatur

    • KARMASIN, M., RIBING, R.: „Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Haus-, Seminar- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen.“ 3. überarbeitete Auflage, Wien: WUV, 2002, ISBN-13: 978-3851144765
    • ROSSIG, W., PRÄTSCH, J.: „Wissenschaftliche Arbeiten, Ein Leitfaden für Haus-, Seminar-, Examens- und Diplomarbeiten sowie Präsentationen,“ 3. erweiterte Auflage, 2001, ISBN-13: 978-3925245053
    • SAMAC, Klaus; PRENNER, Monika; SCHWETZ, Herbert: „Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule“. Facultas Verlags- und Buchhandels AG. 2009, ISBN-13: 978-3825232412
    • Kucera, Paulis;: „Technisch wissenschaftliches Arbeiten, Einführung in das Erstellen von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Technik“, FH Campus Wien, 2011
    • Einschlägige wissenschaftliche Magazine und Konferenzpublikationen (z.B: IEEE Publikationen)

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    2.5 SWS
    9 ECTS
    Modul Anwendungsorientierte Einblicke

    Anwendungsorientierte Einblicke

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen erhalten durch nationale und internationale Exkursionen einen fundierten Einblick in den Betrieb, die Abläufe und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Organisationseinheiten im Gesundheitswesen.

    • Die AbsolventInnen erweitern durch Beiträge nationaler und internationaler ExpertInnen aus Forschung, Industrie, Wirtschaft und Gesundheitswesen ihr Verständnis aktueller Entwicklungen, Trends und Herausforderungen und können diese Perspektiven kritisch einordnen sowie die Relevanz für konkrete Anwendungsfelder und Schnittstellen zum eigenen Kompetenzprofil ableiten.

    • Die AbsolventInnen beschreiben das Berufsbild des Clinical Engineers in seiner Vielfalt und Interdisziplinarität, verknüpfen Erkenntnisse aus Forschung und Praxis anhand realer Beispiele und nutzen den Austausch gezielt, um Transferpotenziale zu identifizieren und nachhaltige Kontakte für Kooperationen, Praktika, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg aufzubauen.

    2 SWS
    5 ECTS
    Exkursionen | SE

    Exkursionen | SE

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Den Studierenden werden unterschiedliche Exkursionsmöglichkeiten (national und international) angeboten.
    • Nach erfolgter Exkursion fassen die Studierenden die wesentlichen Elemente und Erkenntnisse zusammen sowie diskutieren diese Erkenntnisse mit dem / der Lehrenden.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen bekommen einen Einblick in den Betrieb und den Ablauf unterschiedlicher Organisationseinheiten im Gesundheitswesen. Durch die Durchführung von nationalen als auch internationalen Exkursionen bekommen sie Einblick in die unterschiedlichen Umsetzungsstrategien zur Sicherstellung der technischen Infrastruktur im Gesundheitswesen.

    • Die AbsolventInnen gewinnen im Rahmen von Exkursionen Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends in Forschung, Industrie, Wirtschaft und Gesundheitswesen – einschließlich digitaler und KI-bezogener Ansätze – und können diese Beobachtungen kritisch einordnen sowie Bezüge zu möglichen Anwendungsfeldern und Schnittstellen zum eigenen Kompetenzprofil ableiten.

    Lehrmethode

    • Besuch von Firmen sowie Forschungseinrichtungen aus dem Bereich:
      • Krankenhaustechnik
      • Medizintechnik
      • Medizinische Informatik 
      • Medizin
    • Diskussion und Austausch zu den einzelnen Exkursionen (national und international)

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussbericht

    Literatur

    • Unterlagen werden von den Konferenzen, Messen und Firmen ggf. zur Verfügung gestellt. 

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Praxisdialog | SE

    Praxisdialog | SE

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Vortäge von Gastvortragenden aus Praxis und Forschung aus dem Bereich:
      • Krankenhaustechnik
      • Medizinische Informatik
      • Medizintechnik
      • Gebäudetechnik
      • Medizin

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen gewinnen im Praxisdialog Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Trends und Herausforderungen – einschließlich KI-bezogener Fragestellungen – und können die dargestellten Perspektiven reflektiert beurteilen, kritisch hinterfragen und deren Relevanz für konkrete Anwendungsfelder sowie Anknüpfungspunkte zum eigenen Kompetenzprofil ableiten.

    • Die AbsolventInnen verstehen das Berufsbild des Clinical Engineers in seiner Vielfalt und Interdisziplinarität, können typische Aufgaben-, Rollen- und Verantwortungsbereiche sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Professionen (z. B. Medizin, Pflege, Technik, Management) beschreiben und leiten daraus mögliche eigene Entwicklungs- und Einsatzfelder ab.

    • Die AbsolventInnen verknüpfen Inhalte aus Forschung und Praxis anhand konkreter Beispiele, erkennen Transferpotenziale (von wissenschaftlichen Ergebnissen zu praktischer Umsetzung) und bauen gezielt fachliche Kontakte auf, um daraus Perspektiven für Kooperationen, Praktika, Abschlussarbeiten oder Berufseinstieg abzuleiten.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • Unterlagen werden von den LektorInnen zur Verfügung gestellt.

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    1 SWS
    3 ECTS
    Modul Fachpraktikum

    Fachpraktikum

    1 SWS   10 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen wenden ihr im Studium erworbenes Wissen auf konkrete Problemstellungen in den Kernbereichen an, arbeiten sich in kurzer Zeit strukturiert in neue Themen ein, entwickeln und vergleichen Lösungsansätze, setzen eine begründete Lösung praktisch um und erstellen eine professionelle Dokumentation der Vorgehensweise sowie der gewonnenen Erkenntnisse.

    • Die AbsolventInnen reflektieren ihre Erfahrungen aus dem Berufspraktikum im moderierten Austausch, lernen von den Vorgehensweisen anderer, erkennen unterschiedliche Handlungs- und Lösungsstrategien zur Bewältigung beruflicher Aufgabenstellungen und leiten daraus konkrete Maßnahmen ab, um ihr eigenes Handeln zielorientiert zu verbessern.

    1 SWS
    10 ECTS
    Berufspraktikum (min. 6 Wochen á 38,5 Wochenstunden) | PR

    Berufspraktikum (min. 6 Wochen á 38,5 Wochenstunden) | PR

    0 SWS   9 ECTS

    Inhalt

    • Die Studierenden führen facheinschlägige praktische Arbeiten in einem Unternehmen in den unterschiedlichen Fachgebieten der Medizintechnik, Bautechnik, Heizung, Klima, Sanitär etc. bzw. an technischen Aufgabenstellungen im Umfeld des Gesundheitswesens durch.
    • Die konkrete Vorgangsweise für die Durchführung des Praktikums erfolgt nach Vereinbarung mit der jeweiligen Firma, in welcher das Praktikum durchgeführt wird.
    • Die fachliche Ausrichtung der Arbeit muss den Inhalten des Studiengangs zugeordnet sein.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen wenden ihr erworbenes Wissen anhand von konkreten Problemstellungen in einem oder mehreren durch das Studium vermittelten Kernbereiche an. Dabei lernen sie sich innerhalb einer kurzen Zeit in ein Thema einzuarbeiten, mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen und miteinander zu vergleichen und diese danach konkret umzusetzen sowie eine professionelle Dokumentation der Vorgangsweise als auch der gewonnenen Erkenntnisse zu erstellen.

    Lehrmethode

    • Praktische Erfahrung in der Anwendung der erworbenen Qualifikationen

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Erstellung eines Fachpraktikum–Berichtes zur Darstellung der durchgeführten Arbeiten und Aufgabenstellungen

    Literatur

    • M. Hibsch, „Erfolgreiche Schritte in die Berufspraxis, Ein Leitfaden für HochschulabsolventInnen“. Springer Berlin Verlag, 2. Auflage, 1997, ISBN Nr. 3540621768

    Unterrichtssprache

    Deutsch-Englisch

    9 ECTS
    Praxisbegleitendes Seminar | SE

    Praxisbegleitendes Seminar | SE

    1 SWS   1 ECTS

    Inhalt

    • Studierende werden durch Lehrende in ihren Aufgabenstellungen im Praktikum unterstützt.
    • In Form von Einzelgesprächen sowie in Gruppendiskussionen können Erfahrungen und Vorgangsweisen im Praktikum diskutiert und reflektiert werden.

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen lernen durch den moderierten Austausch der einzelnen Erfahrungen im Berufspraktikum voneinander. Sie erkennen unterschiedliche Handlungs- und Lösungsstrategien zur Bewältigung der jeweiligen Aufgabenstellung und können darauf aufbauend ihr eigenes Handeln verbessern und sich auf die Zielerreichung fokussieren.

    Lehrmethode

    Seminar mit Präsentation und Diskussion

    Prüfungsmethode

    Endprüfung: Praxisbericht

    Literatur

    -

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    1 ECTS
    Modul Rechtsgrundlagen im Gesundheitswesen

    Rechtsgrundlagen im Gesundheitswesen

    2 SWS   5 ECTS

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen verfügen über ein fundiertes Verständnis der Grundzüge und Strukturen des österreichischen Rechts- und Medizinrechtssystems und richten ihr berufliches Handeln an den relevanten Rechtsvorschriften aus.

    • Die AbsolventInnen kennen die arbeits- und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Personal im Gesundheitswesen und sind in der Lage, eine rechtskonforme Einsatzplanung für ihren Verantwortungsbereich zu erstellen und umzusetzen.

    • Die AbsolventInnen kennen die rechtlichen Schutzbestimmungen für PatientInnen, personenbezogene Daten sowie Medizinprodukte und handeln in ihrer beruflichen Praxis verantwortungsvoll, gewissenhaft und gesetzeskonform.

    2 SWS
    5 ECTS
    Arbeits- und Sozialrecht | ILV

    Arbeits- und Sozialrecht | ILV

    1 SWS   2 ECTS

    Inhalt

    • Arbeitsvertrag als zentrales Gestaltungsinstrument für den Einsatz der eigenen Arbeitskraft im unselbstständigen Beschäftigungsverhältnis
    • Geltung des Arbeitsrechts ausschließlich für echte ArbeitnehmerInnen
    • Abgrenzung des Arbeitsvertrags von anderen Vertragstypen:
      • freier Dienstvertrag
      • Werkvertrag
      • Gesellschaftsvertrag
    • Darstellung der sozialversicherungsrechtlichen Relevanz dieser Unterscheidungen
    • Grundlagen des Individualarbeitsrechts:
      • grundlegende Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
      • Entgeltfortzahlung trotz Unterbleibens der Arbeitsleistung
    • Behandlung der Beendigung des Arbeitsverhältnisses als eigenständiger Problembereich
    • Kollektives Arbeitsrecht als zweiter, vernetzter Themenschwerpunkt:
      • Kollektivvertrag als zentrales Gestaltungsinstrument
      • Betriebsvereinbarung als zentrales Gestaltungsinstrument
      • betriebliche Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
    • Darstellung des Sozialrechts in Grundzügen:
      • Versicherungs- und Leistungsverhältnis im Allgemeinen
      • einzelne Versicherungszweige:
        • Krankenversicherung
        • Unfallversicherung
        • Pensionsversicherung
        • Arbeitslosenversicherung

     

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Grundzüge und Strukturen des österreichischen Rechtssystems.

    • Die AbsolventInnen sind mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Personal im Gesundheitswesen vertraut und können dieses Wissen im Berufsfeld umsetzen.

    • Basierend auf dieser Grundlage sind die AbsolventInnen in der Lage eine dem Arbeits- und Sozialrecht konforme Einsatzplanung für ihren Verantwortungsbereich zu erstellen und umzusetzen.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • M. Drs, „Arbeits- und Sozialrecht: Lernen-Üben-Wissen“, 3. Auflage, Manz Verlag 2015, ISBN-13: 978-3214112998
    • H. Kreji, „Privatrecht“, 8. Auflage, Manz Verlag 2010, ISBN-13: 978-3214007829
    • H. Stolzlechner, „Einführung öffentliches Recht“, 6. Auflage, Manz Verlag 2013, ISBN-13: 978-3214065379
    • Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht (ZAS) – Manz Verlag Wien

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    2 ECTS
    Medizin- und PatientInnenrecht | ILV

    Medizin- und PatientInnenrecht | ILV

    1 SWS   3 ECTS

    Inhalt

    • Rechtsverhältnisse zwischen Patientin / Patient und Ärztin / Arzt bzw. Krankenhaus.
    • Behandlung von nicht Geschäftsfähigen und Bewusstlosen
    • Haftung für Behandlungsfehler, Typisierung von Fehlleistungen
    • Organisationspflichten, Haftung der Klinikträger für Personal und Maschinen
    • Haftungsumfang und Verjährung
    • PatientInnendaten: Dokumentation, Datenschutz, Einsicht und Herausgabe von Unterlagen, Verschwiegenheitspflichten, Extremsituation – Notfall u. Intensivmedizin
    • Medizinproduktegesetz: Anwendungsbereiche
    • Medizinprodukteverkehr: CE Kennzeichnung, Prüfung, Errichten und Betreiben
    • Medizinprodukte: Beobachtung, Überwachung, Haftung

    Lernergebnisse

    • Die AbsolventInnen kennen die wesentlichen Grundzüge und Rechtsvorschriften des Medizinrechtes und können ihr Handeln nach diesen Grundsätzen ausrichten.

    • Die AbsolventInnen wissen um den speziellen rechtlichen Schutz von PatientInnen sowie ihrer persönlichen Daten und handeln in ihrem beruflichen Umfeld gewissenhaft und verantwortungsvoll.

    • Die AbsolventInnen kennen die gesetzlichen Regelungen für den Bereich Medizinprodukte und handeln nach diesen gesetzlichen Regelungen in ihrer beruflichen Praxis.

    Lehrmethode

    • Präsentation von Lerninhalten in Vorlesungseinheiten
    • Selbstständiges Lernen in Fernlehreinheiten
    • Praktische Anwendung in Übungen und Fallbeispielen
    • Interaktion und Austausch in Diskussionen

    Prüfungsmethode

    Immanente Leistungsüberprüfung: Abschlussprüfung

    Literatur

    • K. Krückl, „Vielschichtiges Medizinrecht“, 1. Auflage, Trauner Verlag, 2011, ISBN-13: 978-3854998631
    • G. Aigner (Hrsg.). A. Kletecka (Hrsg.), M. Kletecka-Pulker (Hrsg.), M. Memmer (Hrsg.), „Handbuch Medizinrecht in der Praxis inkl. 23. AL“, Manz Verlag, 2016, ISBN-13: 978-3214099862
    • M. Kletecka-Pulker, K. Leitner, G. Bachinger, „Patient im Recht (MANZ Ratgeber)“, Manz Verlag, 2015, ISBN-13: 978-3214137397

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    1 SWS
    3 ECTS

    Anzahl der Unterrichtswochen
    18 pro Semester

    Unterrichtszeiten
    Dienstags und mittwochs von 17.30-20.45 Uhr, freitags von 15.45–20.45 Uhr und samstags von 8.45–max. 16.30 Uhr.

    Einteilung Studienjahr
    Zur Einteilung des Studienjahres


    Nach dem Studium

    Als Absolvent*in dieses Studiums stehen Ihnen vielfältige Berufsfelder und Karrierechancen offen, auch auf globaler Ebene.

    Der technische Entwicklungsfortschritt im Gesundheitswesen schafft einen stark wachsenden Bedarf an speziell ausgebildeten Krankenhaustechniker*innen. Organisationen im Gesundheitswesen benötigen Expert*innen, die über ein hohes Qualitäts- und Kostenbewusstsein bei der Anschaffung, Instandhaltung und der Weiterentwicklung von technischen Systemen verfügen. Mit dem im Studium erworbenen fachübergreifenden Know-how können Sie Projekte im Gesundheitswesen erfolgreich umsetzen, kennen Standards im Prozessmanagement sowie Methoden zur Qualitätssicherung. Als Absolvent*in des Bachelorstudiums Clinical Engineering arbeiten Sie in einem sich ständig weiterentwickelnden und abwechslungsreichen technischen Umfeld und sind am Arbeitsmarkt besonders nachgefragt.

    • Gesundheitswesen: Kur- und Krankenanstalten, Rehabilitationszentren

    • Elektrotechnik: Ausstattung und Adaption medizinisch genutzter Gebäude

    • Medizintechnik: Ausstattung medizinisch genutzter Räume

    • IT: Ausstattung, Definition, Inbetriebnahme, Instandhaltung und Koordination der IT-Infrastruktur in Einrichtungen des Gesundheitswesens, Planung von Geräten und Anlagen

      • Gebäudeleittechnik: Ausstattung medizinisch genutzter Gebäude, Projektkoordination

      • Ingenieurbüros: Koordination, Projektsteuerung, -leitung, Beratung

      • Facility Management in Einrichtungen des Gesundheitswesens: Instandhaltung, Schnittstellenkoordination

      • Bau- und Baunebengewerbe: Projektkoordination von Neu-, Zu- und Umbauten von medizinisch genutzten Gebäuden


        1. Dezember 2025

        Soft-Opening von EXCITE: Neues XR-Lab für innovative Lehre

        Am 28. November 2025 wurde das neue XR-Lab EXCITE – Extended Reality Center for Innovation, Technology and Education im Soft-Opening eröffnet.

        • Forschungszentrum AI, Software and IT-Security
        • Digital Innovation, Engineering, and AI
        • Technik
        • Technologien

        Vernetzen mit Absolvent*innen und Organisationen

        Wir arbeiten eng mit namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, Universitäten, Institutionen und Schulen zusammen. Das sichert Ihnen Anknüpfungspunkte für Berufspraktika, die Jobsuche oder Ihre Mitarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Bei spannenden Schulkooperationen können Sie als Studierende dazu beitragen, Schüler*innen für ein Thema zu begeistern, wie etwa bei unserem Bionik-Projekt mit dem Unternehmen Festo. Viele unserer Kooperationen sind auf der Website Campusnetzwerk abgebildet. Ein Blick darauf lohnt sich immer und führt Sie vielleicht zu einem neuen Job oder auf eine interessante Veranstaltung unserer Kooperationspartner*innen!


        Kontakt

        Studiengangsleitung

        Administration

        Mag.a rer.nat. Felicitas Zeman

        Favoritenstraße 226, B.3.05
        1100 Wien
        +43 1 606 68 77-2406
        ce@hcw.ac.at

        Lageplan Hauptstandort Favoriten (Google Maps)

        Öffnungszeiten während des Semesters (nach Terminvereinbarung) 
        Dienstag: 15.00-17.30 Uhr
        Mittwoch: 15.00-17.30 Uhr

        Lehrende und Forschende


        Aktivitäten in Forschung & Entwicklung

        Wir arbeiten jetzt an Technologien der Zukunft damit sie uns in der Gegenwart nützen – vielfach in interdisziplinären Projekten. Damit die Technik den Menschen dient.


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